Hier werden Bücher bewertet, Handarbeiten vorgeführt und PC-Spiele vorgestellt. Außerdem gibt es immer die neusten Fotos meiner Katzen und dem Mops. Ich hoffe, euch gefällt es hier und ihr findet etwas, das euch interessiert. Viel Spaß, liebe Besucher. Schaut euch um, fühlt euch wohl und hinterlasst uns gerne Kommentare. Autoren und Autorinnen, die gerne ihre Bücher von uns Besprechen lassen würden, können sehr gerne eine Anfrage senden.
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♥
Sonntag, 19. Oktober 2014
Eine Krake für die Katzen [Beate]
Gestern habe ich mal in meiner Restekiste für Wolle gewühlt und die gelbe Baumwolle gefunden. Das ist doch perfekt für ein Katzenspielzeug. Also machte ich mich ans Häkeln und als der Kopf fast fertig war, füllte ich ihn mit Füllwatte und träufelte da ein wenig Baldrian drauf. Danach wurden dann die Tentakel gehäkelt und ein Zopf für den Kopf dran gemacht, damit er nicht so nackt aussieht. Schnell noch ein Gesicht und fertig war das Spielzeug. Miley liebt die Krake, aber immer wenn ich ihn beim Spielen fotografieren möchte, läuft er weg. Das ist so typisch. Vielleicht gelingt es mir ja noch einen Schnappschuss zu machen.
Freitag, 17. Oktober 2014
Ilsa J. Bick - Atemnot [Beate]
Es gibt Geschichten, in denen das Mädchen seinen Prinzen findet, und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. So eine Geschichte ist das hier nicht. Jenna Lords Leben verlief bisher nicht gerade wie im Märchen. Ihr Vater ist ein kontrollbesessener Neurotiker und ihre Mutter Alkoholikerin. Früher war ihr älterer Bruder ihr einziger Halt, doch jetzt ist er im Irak stationiert. Und vor einigen Jahren wäre Jenna beinah bei einem Hausbrand ums Leben gekommen. Es gibt Geschichten, in denen das Monster das Mädchen umbringt und alle um das unschuldige Opfer trauern. So eine Geschichte ist das hier auch nicht. Mitch Anderson hat viele Qualitäten: Er ist ein engagierter Lehrer und Lauftrainer. Ein liebevoller Ehemann. Ein Mann mit einer ziemlichen … Anziehungskraft. Und dann gibt es noch die Geschichten, bei denen man schwer sagen kann, wer der Prinz und wer das Monster ist, wer das Opfer und wer es verdient, bis an sein Lebensende glücklich und zufrieden zu leben. Diese Geschichten sind die besten. (Klappentext)
Eigentlich kopiere ich nicht einfach den Klappentext eines Buches, sondern fasse den Inhalt selbst zusammen. Aber bei diesem Buch ist es sehr wichtig kein falsches Wort zu schreiben. Die Geschichte ist sehr komplex und jedes Wort zu viel, kann den Lesern den Spaß verderben. Darum habe ich mich dieses mal für den Klappentext entschieden.
Aber auch sonst fällt es mir sehr schwer meine Meinung zu diesem Buch aufzuschreiben. Es passiert so viel und alles ist wichtig. Jedes Teil verknüpft sich mit einem Anderen und alles steuert auf ein großes Finale zu.
In dieser Geschichte geht es um Jenna Lords. Ihr Vater ist ein machtbesessener Kontrollfreak, der Frau und Tochter gerne klein hält und der sich gerne anbeten lässt. Leider sind seine Frau und seine Tochter nicht bereit dazu. Jennas Mutter verfällt immer mehr dem Alkohol und Jennas einziger Halt und ihre einzige Bezugsperson, ihr Bruder Matt, verlässt die Familie um als Soldat in den Irak zu gehen. Nach einem Zusammenbruch Jennas und einer Auszeit in einer Klinik soll sie einen Neuanfang starten und kommt auf eine neue Schule. Ihr Chemielehrer Mitch Anderson setzt sich für sie ein und gibt ihr Halt.
Die Autorin hat hier eine sehr interessante Geschichte geschrieben in der es nicht so einfach ist herauszufinden, wer gut oder wer böse ist. Hier gibt es kein Schwarz/Weiß denken sondern nur ganz viele Grautöne. Jenna erzählt diese Geschichte selbst, sie macht immer wieder Andeutungen auf zurückliegende Geschehnisse, so dass man einfach immer weiter lesen muss, um zu erfahren, wie alles zusammen hängt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft und die Seiten flogen geradezu an mir vorbei. Auch wenn es ein Jugendbuch ist, war ich von der ersten Seite an gefesselt und ärgerte mich über jede Störung, die mich vom Lesen abhielt. Meiner Meinung nach ist der Autorin mit "Atemnot" wirklich ein sehr gutes, spannendes Buch mit tollen Charakteren gelungen.
Ich vergebe für dieses Buch 5 von 5 Byrons und kann es wirklich jedem empfehlen. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber auch ältere Leser werden begeistert sein, denn die Autorin hat es geschafft ihren Charakteren bis in die Seele zu schauen. Einfach großartig.
© Beate Senft
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Bunter Schal
Nach meiner Decke habe ich mit einem schönen bunten Schal angefangen. Die Wolle ist Batik Design Alize und ich habe sie hier gekauft:
http://www.wolle1000.de/shop/alize-yarns-alize-bahar-batik-baumwolle-c-33_62.html
Leider gibt es meine Farbe zur Zeit nicht mehr.
Diese Wolle hat einen wundervollen Farbverlauf und das Muster geht sehr einfach.
Es nennt sich Half Granny Square:
LM-Kette (teilbar durch 3) anschlagen (ich hab 36 LM genommen), dann in die 6te LM von der Nadel aus 3 Stb in eine Masche, zwei LM frei lassen und dann wieder 3Stb in eine Masche (bis zum Ende wiederholen). Dann drei LM und in den ersten Zwischenraum 3 Stb einhängen, nicht in die Maschen (ebenfalls bis zum Ende wiederholen. Und immer so weiter.
Das macht sehr viel Spaß und man kommt gut voran.
Ich bin schon wieder ein ganzes Stück weiter und morgen gibt es ein neues Foto.
Gestern habe ich wieder neue Wolle bestellt, weil allen der Schal so gut gefällt. Ist zwar nichts besonderes, aber ich weiß jetzt, was ich bis Weihnachten zu tun habe. ;-)
Bis dann dann...
Der Schal ist fertig und ich habe schon wieder 2 Neue begonnen, denn etliche Leute haben sich einen zu Weihnachten gewünscht.
Das ist mein fertiger Schal. Meine Tochter hat sich genau den Gleichen gewünscht und meine Mama möchte einen in Türkis-Tönen.
Leider gibt es von mir sonst nichts Neues zu berichten, da ich jetzt für Weihnachten erst mal jede Menge Schals zu häkeln habe, aber ich weiß, dass Betty ein paar neue Mützen gemacht hat. Vielleicht kann sie euch ja berichten.
http://www.wolle1000.de/shop/alize-yarns-alize-bahar-batik-baumwolle-c-33_62.html
Leider gibt es meine Farbe zur Zeit nicht mehr.
Diese Wolle hat einen wundervollen Farbverlauf und das Muster geht sehr einfach.
Es nennt sich Half Granny Square:
LM-Kette (teilbar durch 3) anschlagen (ich hab 36 LM genommen), dann in die 6te LM von der Nadel aus 3 Stb in eine Masche, zwei LM frei lassen und dann wieder 3Stb in eine Masche (bis zum Ende wiederholen). Dann drei LM und in den ersten Zwischenraum 3 Stb einhängen, nicht in die Maschen (ebenfalls bis zum Ende wiederholen. Und immer so weiter.
Das macht sehr viel Spaß und man kommt gut voran.
Ich bin schon wieder ein ganzes Stück weiter und morgen gibt es ein neues Foto.
Gestern habe ich wieder neue Wolle bestellt, weil allen der Schal so gut gefällt. Ist zwar nichts besonderes, aber ich weiß jetzt, was ich bis Weihnachten zu tun habe. ;-)
Bis dann dann...
Der Schal ist fertig und ich habe schon wieder 2 Neue begonnen, denn etliche Leute haben sich einen zu Weihnachten gewünscht.
Das ist mein fertiger Schal. Meine Tochter hat sich genau den Gleichen gewünscht und meine Mama möchte einen in Türkis-Tönen.
Leider gibt es von mir sonst nichts Neues zu berichten, da ich jetzt für Weihnachten erst mal jede Menge Schals zu häkeln habe, aber ich weiß, dass Betty ein paar neue Mützen gemacht hat. Vielleicht kann sie euch ja berichten.
Lesung mit Micha Krämer [Beate]
Sooo lange hatte ich auf diesen Tag gewartet und gestern war es dann so weit. Die Lesung mit Micha Krämer sollte um 19.00 Uhr in unserer Stadtteilbibliothek Gartenstadt beginnen. Und es war wieder eine ganz besondere Leseung, denn der Förderverein unsere Bilbiothek lässt sich immer kleine kulinarische Köstlichkeiten einfallen, die während den Pausen gereicht werden. Entweder kommen sie aus der Region, in der das Buch spielt, oder sie stehen im Bezug zu der Geschichte. Darum möchte ich mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich beim Förderverein bedanken, die so viel für die Biblio tun und sich immer sehr viel Arbeit machen. Ohne euch, gäbe es vielleicht unsere kleine Stadtbücherei nicht mehr. Vielen Dank.
Ich war schon den ganzen Tag sehr aufgeregt und freute mich, Micha und seine Frau Doris endlich einmal richtig zu treffen. "Kennengelernt" hatte ich die Beiden in dem, leider nicht mehr existierenden Bücherforum Buchgesichter.de, wo sich Leseratten und Autoren tummelten und viel Spaß miteinander hatten. Schon dort hatte ich mich sehr gut mit Doris verstanden.
Um 18:00 Uhr lief ich los um meine Mama abzuholen, die mich begleitete und 10 Minuten später waren wir auch schon da. Ich erkannte Doris sofort und die Begrüßung mit ihr und Micha war sehr herzlich. Während Micha noch beschäftigt war sein Equipment aufzubauen, hatten wir Frauen viel Zeit zum Quatschen. Doris und ich sind echt auf einer Wellenlänge und hatten viel zu lachen.
Dann begann die Lesung. Micha liest aber nicht einfach nur aus seinen Büchern, sondern er spielt auch selbst verfasste Lieder mit ganz tollen Texten, die mitten aus dem Leben gegriffen sind und in denen man sich gut wiederfindet. Und da immer mehr Leute nach diesen Liedern fragten, gibt es jetzt auch die CD zur Lesung.
Immer wieder wechselten sich Lieder, Anekdoten, Teile aus den Büchern, und lecker Essen ab und so wurde es auch keine Sekunde langweilig. Nach "Tod im Lokschuppen" gab es dann den Prolog aus "Romeo muss sterben", dem neusten Buch des Autors. In dieser Pause gab es dann Currywurst. Ich muss gestehen, dass ich das erste Mal in meinem Leben Currywurst aß und sie schmeckte großartig.
Weitere Teile von Romeo folgten und zu Essen gab es noch Käsespieße und Apfelkompott mit Zimt und Rosinen. Den Nachtisch aßen wir dann mit Michas musikalischer Begleitung. Aber nicht nur die Musik war toll, sondern Micha ist auch ein ganz hervorragender Leser. Da stimmte wirklich alles. Die Mimik, die Gestik, der Tonfall..... es war so großartig. Wir haben Tränen gelacht, waren gefesselt und warteten voller Spannung was jetzt gleich passieren wird. Der Abend war ein voller Erfolg.
Allen gefiel es so gut, dass sich die Spendentäschchen, die auf dem Tisch standen, rasch füllten. Die Lesungen sind nämlich kostenlos und es stehen kleine Täschchen auf dem Tisch, in die jeder werfen kann was er möchte. Es gab viel Applaus. Am Ende konnten noch Fragen gestellt werden, man konnte Michas Bücher kaufen und sich signieren lassen. Natürlich kaufte ich mir die beiden neuesten Bände, die ich noch nicht hatte und ließ sie mir von Micha signieren.
Es war ein rundum gelungener Abend, der ganz sicher wiederholt werden wird, sobald Micha genug neue Bücher geschrieben hat. Vielen Dank ihr Beiden. Es war so schön euch zu treffen. So viel habe ich schon lange nicht mehr gelacht. Nur eins ist mal wieder so richtig typisch: In der ganzen Aufregung vergaß ich total Fotos zu machen und das ärgert mich jetzt richtig.
Und diese Bücher gibt es von Micha Krämer:
Die Westerwald-Krimis:
Ein grausamer Mord erschüttert Betzdorf, das kleine Städtchen am Rande
des Westerwaldes. In den Ruinen des verfallenen Lokschuppens wird die
verstümmelte Leiche eines ortsansässigen Geschäftsmannes gefunden. Ein
heikler Fall für die junge Kommissarin Nina Moretti. Schnell wird klar,
dass der Tote, der scheinbar ein Doppelleben führte, nicht nur Freunde
in der Kleinstadt hatte. Als am nächsten Tag auch noch der Pfarrer
erschossen vor dem Altar der Kirche liegt, wird der Fall immer
undurchsichtiger. Führt die Spur ins Kölner Rotlichtmilieu? Liegt das
Rätsel in der Vergangenheit der Opfer? Oder sind doch nur Hass und
Eifersucht im Spiel? Ein spannender Krimi, nicht nur für Kenner der
Schauplätze, der dem Leser auch einen Einblick in zwischenmenschliches
Chaos und die Gefühle der Charaktere gibt.
Schnell wird klar, woran Natascha Watzlaw gestorben ist, deren gefrorene Leiche an einem kalten Februarmorgen in der Betzdorfer Innenstadt gefunden wird.KROK! Eine Designerdroge aus Russland, die ihre Konsumenten bei lebendigem Leib verfaulen lässt. Doch wer rammte der jungen Frau die Nadel mit der tödlichen Injektion in den Nacken? Was geschah in dieser Nacht am Elefantenklo, wie die Einheimischen den kreisförmigen Aufgang in der Fußgängerzone nennen? Und wie gelangten die russischen Drogen in den Westerwald? Richtig knifflig wird es für Kommissarin Nina Moretti jedoch erst, als der Lebensgefährte einer neuen Kollegin tot aufgefunden wird. Die vier Kugeln, die den Kopf des Mannes durchschlugen, stammen eindeutig aus einer Dienstwaffe.

Nina Morettis vierter Fall. Ist es wirklich ein tragischer Unfall, bei dem der körperbehinderte Rentner Doktor Wilbert ums Leben kam? Warum beherbergte der Mann in seinem Keller ein Dutzend der gefährlichsten Giftschlangen der Welt? Und wo steckt die fehlende ägyptische Kobra? Kurz darauf wird im Untergrund der kleinen Siegstadt Betzdorf die künstlerisch in Szene gesetzte Leiche einer jungen Frau gefunden. Todesursache: Der Biss einer Kobra! Die in Spiegelschrift verfasste Signatur des Mörders el toro lässt die junge Kommissarin aufhorchen. Hat ihr Jugendfreund, der stadtbekannte Künstler Mario el Toro, mehr mit den Morden zu tun als er vorgibt oder ist auch er Opfer einer tödlichen Intrige?
Es wird eng für Oberkommissarin Nina Moretti. Nach einem Rockkonzert in
der Gaststätte Haus Hellertal wird die erschlagene Leiche einer jungen
Frau auf der Damentoilette entdeckt. Das Kuriose: Die Tür ist von Innen
verschlossen. Auf den ersten Blick deuten alle Spuren und Zeugenaussagen
auf Nina selbst als Mörderin hin. Für die Presse und die
Staatsanwaltschaft kommt nur sie als Hauptverdächtige infrage. Kann sie
ihren Hals aus der Schlinge ziehen? Für ihren Lebensgefährten Klaus
Schmitz steht der wahre Schuldige fest. Auf eigene Faust jagt er den
Spion, den die GEMA beauftragt zu haben scheint.
Nina Morettis sechster Fall. Die Aufführung von Romeo und Julia in der
Betzdorfer Stadthalle ist ein voller Erfolg. Als der letzte Vorhang
fällt ahnt niemand, dass dies tatsächlich das Ende des jungen Romeo ist,
dessen Leiche am nächsten Morgen in dem Sarg der Bühnenrequisite
gefunden wird. Kommissarin Nina Moretti wird schnell klar, dass der
junge Schauspieler, der Sohn eines neapolitanischen Paten, nicht nur
Freunde besaß. Auch die Vergangenheit ihrer eigenen Familie scheint sie
einzuholen. Ist Antonio, der smarte Commissario aus Neapel, wirklich der
Mann, für den er sich ausgibt?
Der Jugendthriller:
Wer ihre richtigen Eltern sind, weiß die fast siebzehnjährige Lena aus
Frankfurt nicht. Umso verwunderter ist sie, als sie eines Tages einen
Brief vom Anwalt ihres verstorbenen Großvaters erhält. Der alte Mann,
von dessen Existenz sie bisher nicht einmal ahnte, hat ihr einen
heruntergekommenen Hof hinterlassen. Gemeinsam mit ihrem Adoptivvater
Max zieht sie in den Westerwald. Schnell wird klar, dass nicht nur das
alte Gemäuer eine dunkle Vergangenheit hat. Im Dorf trifft sie auf eine
Mauer des Schweigens. Wer waren ihre Eltern? Was geschah in der Nacht
ihrer Geburt, als ihre Mutter starb?Bereits in einer der ersten Nächte malt ein Unbekannter mit Blut ein Pentagramm über ihre Haustür. Unheimliche Gestalten schleichen nachts durch den Wald hinter dem Hof. Und dann hört sie das Heulen des Wolfes.
Die Kinderbücher:
Endlich Ferien. Willi und seine Freunde haben sich seit Wochen darauf
gefreut. Dummerweise muss Willi sich aber auch um seine gleichaltrige
Cousine kümmern, die ihre Ferien in dem schönen Rheinstädtchen
Biebesheim verbringt und nun mal gar nicht so sein Fall ist. Gemeinsam
mit Professor König, einem Paläontologen, der den Beweis für die
Existenz von echten Drachen zu finden hofft, suchen sie nach den Spuren
des Drachentöters Siegfried aus der Nibelungensage. Hat es ihn und somit
den Drachen aus der Sage wirklich gegeben? Und wenn ja, sind da noch
andere interessiert? Wem gehört das schwarze Auto und wer sind die Kerle
in den dunklen Anzügen? Gibt es Zauberei ?Ein tolles Abenteuer, mitten in Deutschland, für Jugendliche von 9-14 Jahren
Island! Willi und seine Freunde können es kaum fassen. Gemeinsam mit
Willis Onkel Ewald, dem pensionierten Kommissar, reisen die vier nach
Island, der Insel der Elfen, Kobolde und Zwerge. Sagengestalten die es
nur im Märchen gibt. Zugegeben, merkwürdig sind ihre Gastgeber auf dem
Pferdehof schon. Und als Willi bereits in der ersten Nacht einen
unheimlichen Reiter auf einem Einhorn sieht ist er sich sicher: An den
Geschichten des verborgenen Volkes ist mehr dran als sie dachten.
Gemeinsam mit ihren neuen Isländischen Freunden begeben sich die
deutschen Besucher zu Pferd auf eine abenteuerliche Reise. Zwischen
Geysiren, Gletschern und Vulkanen lernen sie die Schönheit und
Mythologie des Nordlandes kennen.Wie bereits im ersten Band, Willi und
das Grab des Drachentöters, schafft es Micha Krämer auch diesmal seine
jungen Leser in den Bann der deutschen und nordischen Sagenwelt rund um
die Nibelungen und Co zu entführen.
"Hurra! Wir haben geerbt!" Willi Sauerbach und seine Freunde können es
kaum fassen. Willis Mama und sein Onkel Ewald haben eine alte Pension
auf der Ostseeinsel Rügen geerbt.Doch bereits bei ihrer Ankunft in dem baufälligen Feriendomizil geschehen merkwürdige Dinge. Anwalt Becker wird im Keller niedergeschlagen. Die Bremsen des Sauerbach'schen Autos werden manipuliert. Einmachgläser zerbrechen und sind plötzlich wieder ganz. Unheimliche Geräusche in der Nacht!
Gibt es etwa eine Verbindung mit dem Diebstahl des Schädels von Klaus Störtebeker, dem berühmtesten Piraten der Ost- und Nordsee, aus einem Hamburger Museum? Und was hat der letzte Gast der Pension, der alte Titje, mit all dem zu tun? Eine harte Nuss für die Freunde.
Ein geheimnisvolles, altes Hotel, die Suche nach einem Piratenschatz, dunkle Machenschaften im Hafen und zwielichtige Gestalten sind die "Zutaten" zu diesem dritten spannenden Abenteuerbuch aus der "Willi-Reihe" von Micha Krämer.
Der Zeitreiseroman:
Bei Experimenten im Jahr 2007 an einer keltischen Kultstätte im Jonastal in Thüringen geschieht das Unfassbare: Tom Berger, Schatzsucher und Erbe des gleichnamigen exzentrischen Milliardärs, gerät in ein Energiefeld, bei dem es sich um ein Portal durch die Zeit handelt.
Er erwacht in einer Gefängniszelle der SS im Jahr 1944. Für Tom, einen Menschen des einundzwanzigsten Jahrhunderts, ist das zunächst alles unbegreiflich. Er versucht, zurück in seine Zeit zu kommen. Zwar experimentieren die Nazis ebenfalls mit Zeitreisen, aber sein Gewissen verbietet ihm einen Pakt mit dem NS-Regime. Doch gibt es überhaupt eine andere Möglichkeit, um das Portal zu öffnen? Was würde geschehen, wenn er den Verlauf der Zeit verändert?
Im Haus von Obersturmbannführer Maurer verliebt sich Tom in die hübsche Jüdin Anna, eine Liebe, die seine Lage nicht gerade vereinfacht.
Als Himmler den "Mann aus der Zukunft" dann mit nach Berlin nehmen will, überschlagen sich die Ereignisse.
Ein spannungsgeladener Roman über Liebe, Hass und Verzweiflung, in dem zwei grundverschiedene Weltanschauungen aufeinanderprallen.
Ich kann euch nur ans Herz legen einmal eine Lesung von Micha Krämer zu besuchen, wenn ihr die Möglichkeit habt. Die Mischung aus Musik und Vortrag ist absolut einmalig und wirklich kaum zu übertreffen. Auch Michas Humor und die Fähigkeit über sich selbst zu lachen, üben einen ganz besonderen Reiz aus, den man unbedingt einmal live erleben sollte. Allen die nicht die Möglichkeit haben, kann ich nur die Hörbücher empfehlen, die der Autor selbst sprechen wird. Sie werden bald zum Download erhältlich sein und auch wenn ich schon alle Bücher habe, werde ich mir die Hörbücher auf jeden Fall kaufen.
Dieser Abend war ein absolutes Highlight und ich werde noch lange daran denken.
Vielen Dank Micha und Doris, dass ihr das möglich gemacht habt. Es war wunderschön.
********************************WICHTIG!!!***************************
Ach! Da fällt mir noch etwas ein. Falls ihr gerne in den Genuss einer Lesung mit Micha Krämer kommen wollt, es aber in eurer Gegend keine gibt, dann fragt doch einfach mal in euren Buchhandlungen oder der Stadtbibliothek nach. Die sind oft dankbar für Tipps und laden Micha dann vielleicht ein. So war es auch bei unserer Biblio. Ich hatte einfach mal angefragt ob Micha bei uns lesen darf und dann wurde das ganze organisiert. Also zeigt etwas Eigeninitiative und hört euch um. Micha kommt gerne und würde sich sehr freuen.
************************************************************************
© Beate Senft
Dienstag, 14. Oktober 2014
Alan Bradley - Flavia de Luce 6 Tote Vögel singen nicht [Beate]
Endlich wurde sie gefunden. Nach über 10 Jahren soll Flavias Mutter Harriet mit dem Zug am Bahnhof von Bishop's Lacey eintreffen. Fast das ganze Dorf hat sich dort versammelt und selbst Winston Churchill taucht auf dem Bahnhof auf um Flavia eine sehr seltsame Frage zu stellen. Kurz darauf gesellt sich ein fremder Mann zu Flavia und raunt ihr eine Warnung zu. Ein paar Minuten später ist der Mann tot. Jemand hat ihn vor den Zug gestoßen. Was geht hier vor sich? Flavia wäre nicht Flavia, wenn sie nicht sofort beginnen würde zu ermitteln. Kann sie Licht ins Dunkel bringen? Und als wäre das nicht so schon alles schwer genug, tauchen auch noch Lena und ihre nervige Tochter Undine auf.
Endlich ist er da, der 6. Teil der Flavia-Reihe. Und schon ist er wieder gelesen. Ich nahm mir vor, mir ganz viel Zeit zu lassen und das Buch zu genießen, denn wer weiß, wie lange wir auf die Fortsetzung warten müssen. Aber das war leichter gesagt als getan, denn die Seiten flogen wieder geradezu an mir vorbei.
Was für eine tolle Geschichte dem Autor Alan Bradley hier wieder eingefallen ist. Flavia kommt einem alten Familiengeheimnis auf die Spur und das hat es echt in sich. Die Spannung hält wieder das ganze Buch über an. Und da Teil 5 mit einen ganz bösen Cliffhanger endete, war ich schon von der ersten Seite an voll im Geschehen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Was mir an dieser Reihe besonders gut gefällt ist, dass sich die Figuren, allen voran Flavia, ständig weiterentwickeln. Ihre Schwestern haben in diesem Teil eine etwas kleinere Rolle, aber das störte mich nicht im Geringsten. Dogger ist wie gewohnt der hilfreiche Freund und Hüter vieler Geheimnisse. Ich finde, dass er ein absolut unverzichtbarer Charakter ist, genau wie Mrs. Mullet. Die Beiden sind die guten Seelen der Geschichte. In jedem Teil hoffe ich darauf, wieder ein wenig mehr über Dogger zu erfahren.
Der Schreibstil ist wieder so schön zu lesen und sehr bildhaft. Ich habe beim Lesen einen richtigen Film im Kopf laufen, so dass ich mir wohl niemals eine Verfilmung ansehen könnte, wenn es denn eine gäbe. Viel zu eindrücklich sind die Bilder die Alan Bradley in meinen Kopf pflanzt. So liebevoll sind seine Charaktere und so mysteriös ist Buckshaw mit seinen vielen Zimmern und dem verfallen Flügel mit Flavias Labor.
Oft werden mir Serien mit der Zeit langweilig und ich breche sie ab. Bei Flavia ist das genau anders herum. Die Folgen werden immer spannender und noch besser und ich kann es wirklich kaum erwarten, das neuste Buch in Händen zu halten. Dann wird alles zur Seite gelegt und das Buch verschlungen. Ich kann nichts dagegen tun und nach Einzug des Buches muss ich es sofort beginnen, das duldet einfach keinen Aufschub. Ich wünschte mir, mehrere Autoren könnten mich so komplett begeistern.
Ich vergebe für diese wundervolle Geschichte 5 von 5 Byrons, den Favoritenstatus und eine Leseempfehlung für alle die lesen können. Falls ihr die Reihe noch nicht kennt, solltet ihr aber unbedingt mit Band 1 beginnen, denn sonst nehmt ihr euch viel von dem Zauber und könnt nicht die Entwicklung der Figuren verfolgen. Ich hoffe auf noch ganz viele Fortsetzungen.
Reihenfolge:
1. Mord im Gurkenbeet
2.Mord ist kein Kinderspiel
3.Halunken, Tod und Teufel
4. Vorhang auf für eine Leiche
5. Schlussakkord für einen Mord
6. Tote Vögel singen nicht
© Beate Senft
Freitag, 10. Oktober 2014
Kathrine Catmull - Vogelherz [Beate]
Als die Schwestern Summer und Bird erwachen, ist das Haus leer und ihre Eltern und die Katze sind verschwunden. Sie finden einen Bilderbrief ihrer Mutter und versuchen ihn zu entschlüsseln. Danach machen sie sich auf den Weg in den Wald um ihre Eltern zu suchen und gelangen in eine magische Welt. Dort werden sie erst einmal getrennt und jede macht sich auf die Suche. Welche Geheimnisse hatte ihre Mutter ihnen verschwiegen? Was werden die Schwestern finden?
"Wir müssen jetzt zurück“, sagte Summer und blieb stehen. „Wir hätten längst da sein müssen. Wir sind zu lange gegangen. Wir müssen umkehren. Wir müssen gehen…“ Ihre Stimme brach ab. „Wir müssen gehen – wohin?“, flüsterte Bird in der Fast-Dunkelheit. Aber Summer hatte den Weg verloren. Lange Zeit war es still. Das Licht schwand, die Vögel wurden lauter. Bird sah zu den dunkel werdenden Bäumen auf. „Ich glaube, es ist zu spät umzukehren." (Vogelherz - Klappentext)
Als ich mit dem Lesen von "Vogelherz" begann, dachte ich es führt mich in eine wundervolle Märchenwelt. Ein modernes Mädchen für Kinder- und Jugendliche. Aber dazu ist die Sprache für die bestimmte Altersgruppe viel zu kompliziert, es kommen viel zu viele Metaphern vor und stellenweise dachte ich, ich lese ein Buch über Vogelkunde. Gerade der letzte Punkt zog die Geschichte immer wieder in die Länge und nahm ihr viel der Spannung.
"Sein Lächeln vertiefte sich, und die Runzeln um die dunklen Augen vertieften sich ebenfalls. "Ich sehe folgendes", sagte er. "Ich sehe, dass deine Schwester Hilfe brauchen wird, aber nicht heute. Ich sehe, dass du sie finden wirst, aber nicht heute oder morgen oder übermorgen. Ich sehe, dass sie hungrig ist, aber nicht nach Essen. Und ich sehe, dass sie bei ihrer Familie ist.....
"Meiner Familie!"
".....aber nicht bei deinen Eltern."
(Vogelherz - Seite 61)
Für Erwachsene fand ich die Sprache eigentlich schön, aber irgendwann war ich dann ein wenig genervt weil die Autorin absolut nicht auf den Punkt kam. Es wurde ständig drumherum geschrieben, es tauchten ständig neue Fragen auf, die aber eigentlich kaum jemals beantwortet wurden. Viel wurde der Fantasie der Leser überlassen und auch ihrer Interpretation. Ich denke, dass Kinder damit stark überfordert sind.
Andererseits war die schwarze Tür alt, verkratzt und verkommen und mit dem vom Wind herbeigetragenen Schmutz vieler Jahre beschmiert. Aber das Merkwürdigste war, dass sie keinen Knauf hatte. Es gab ein Schloss und ein Schlüsselloch; aber keinen Knauf, keine Klinke und, soviel Summer sehen konnte, keine Möglichkeit sie zu öffnen.
(Vogelherz - Seite 172)
Dazu fehlte noch die Spannung und die Geschichte zog sich unnötig in die Länge. Anfang und Ende der Geschichte fand ich richtig gut aber den Mittelteil fand ich leider etwas aufgeblasen, obwohl die Geschichte mit seltsamen Wesen bevölkert ist und das Böse in Gestalt eines tollen Charakters auftaucht.
Einen Augenblick lang ging Summers Herz knarrend auf, um ihre Schwester einzulassen. Aber Summers Neid und Angst stießen das aufbrechende Herz wieder zu. Steif fuhr sie fort und schilderte den Niedergang der erreichbaren Grenze, die Gefahr für die Vögel. Bird wich vor Summer zurück, während sie sprach, als wolle sie auf Abstand zu dieser Nachricht gehen.
(Vogelherz - Seite 383)
Es fällt mir ziemlich schwer das Buch zu bewerten, denn ich bin hin- und hergerissen. Einerseits gab es tolle Passagen, die mir sehr gut gefielen, aber es gab auch langatmige Stellen, die besser in ein Buch zur Bestimmung von Vögeln gepasst hätten, oder einfach nur überflüssig waren. Die Schwestern blieben leider ziemlich blass und man erfährt so gut wie gar nichts über sie. Das fand ich richtig schade. Ich denke mit 3 von 5 Byrons werde ich dem Buch einigermaßen gerecht. Kann ich das Buch empfehlen? Ich weiß es nicht. Vielleicht an Liebhaber von Märchen.
© Beate Senft
Bea wird immer frecher
Diese Augen ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Ich glaube, Bea fühlt sich hier schon ziemlich wohl. Mit Cookie hat sie Freundschaft geschlossen, wobei sie die sehr strapaziert.
Z.B. lag Cookie im Nest vom Kratzbaum, in das sie gerade so hinein passt. Bea wollte da aber auch liegen. Was tut sie, sie drängt sich dazu und knurrt Cookie dann an, weil kein Platz ist. Dann legt sie sich auf mein Engelchen. Irgendwann war das dann selbst Cookie zu viel und sie hat sie rausgeworfen. Jetzt schmollt die Kleine. Ich bin hier nur noch am Lachen.
Fressen kann sie, das habe ich bei einer Katze noch nie erlebt. Sie macht sogar Merlin Konkurrenz. Der verunsichert sie immer noch, aber sie rennt nicht mehr panisch davon, wenn er ins Zimmer kommt. Und wenn es um Leckerchen geht, vergisst sie alles um sich herum. Sogar den Mops.
Miley traut ihr noch nicht so. Er hält sich zwar im gleichen Raum mit ihr auf, aber wenn sie auf ihn zugeht, läuft er weg. Aber es wird.
Nur Alice zickt noch ein wenig, aber das hat sie auch bei Miley getan. Es wird sich alles finden. Bea ist ja gerade mal 2 Wochen hier und dafür finde ich die Fortschritte unglaublich. Gerade weil Bea ja eigentlich eher scheu und ängstlich ist. Davon merkt man aber nicht mehr viel. Sie ist ein richtiges Luderchen und bei mir das reinste Schmusemonster. Morgens werde ich sofort Lautstark begrüßt und wehe ich streichle sie nicht gleich.
Jetzt muss die Süße noch ihre Angst vor Jürgen verlieren. Aber immerhin verkriecht sie sich nicht mehr, sobald er ins Zimmer kommt. Also auch hier ein Fortschritt.
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