Donnerstag, 3. März 2016

Wunschliste Marina März 2016



001. „Witch Hunter“ von Virginia Boecker
002. „Wenn du mich siehst“ von Nicholas Sparks
003. „Black Rabbit Hall“ von Eve Chase
004. „Die Strömung“ von Cilla Börjlind
005. „Das Apfelblütenfest“ von Carsten Sebastian Henn
006. „Samtpfote und der Ruf der Ferne“ von Martina Magyari
007. „Liebe ohne Punkt und Komma“ von Jodi Picoult
008. „Maybe Someday “ von Colleen Hoover
009. „Before us“ von Anna Todd
010. „Und am Morgen waren sie tot“ von Linus Geschke
011. „Love & Lies - Alles ist verziehen“ von Molly McAdams
012. „Haus der Geister“ von John Boyne
013. „Ich schweige für dich“ von Harlan Coben
014. „Silent Scream – Wie lange kannst du schweigen?“ von Angela Marsons
015. "Royal Desire“ von Geneva Lee
016. „Was wir getan haben“ von Karen Perry
017. „Himmelschlüssel“ von Kristina Ohlsson
018. „Killgame“ von Andreas Winkelmann
019. „Schweig für immer“ von Linwood Barclay
020. „Himmelstrand“ von John Ajvide Lindqvist
021. „Das Haus der geheimen Träume“ von Mia Löw
022. „Zersetzt“ von Michael Tsokos
023. „Nur ein Tag“ von Gayle Forman
024. „Entschuldigung, ich habe mich verwünscht!“ von Kerstin Engel
025. „Warte nur ein Weilchen“ von Susanne Mischke
026. „Ostfriesenschwur“ von Klaus-Peter Wolf
027. „Die fremde Schwester“ von Lauren Willig
028. „Heidefeuer - Ein Fall für Inka Brandt“ von Angela L. Forster
029. „Todesflehen (Ryder Creed 1)“ von Alex Kava
030. „Die Eisheilige“ von Susanne Mischke
031. „Das Geheimnis des Duke of Darlington“ von Anna Cowan
032. „Between the Lines: Wilde Gefühle“ von Tammara Webber
033. „Zeit der Liebe in Thunder Point“ von Robyn Carr
034. „Fast perfekt ist gut genug“ von Kristan Higgins
035. „Ein Sommer voller Sterne“ von Rebecca Maizel
036. „Sweet Temptation - Ein Milliardär zum Anbeißen“ von Karin Koenicke
037. „Blaues Blut“ von Moa Graven
038. „Und ein ganzes Jahr“ von Gayle Forman
039. „Fallensteller“ von Moa Graven
040. „Bitterer Todesengel“ von Moa Graven
041. „Justitias Schwäche“ von Moa Graven
042. „Kneipenkinder“ von Moa Graven
043. „Tod an der Leine“ von Susanne Mischke
044. „Der Tote vom Maschsee“ von Susanne Mischke
045. „Einen Tod musst du sterben“ von Susanne Mischke
046. „Todesspur“ von Susanne Mischke
047. „Totenfeuer“ von Susanne Mischke
048. „Verstoßene des Lichts“ von Lara Adrian
049. „Das Teufelsmädchen aus Tsellis“ von Cosima Quirini Bellersen
050. „Letzte Runde“ von Moritz Matthies
051. „Kalter Kuss“ von Sandra Brown
052. „Der Verrat“ von Val McDermid
053. „In seiner Stimme“ von Jay Crownover
054. „Kill Girl - Mörderisches Begehren“ von A.R. Torre
055. „Die Fliege“ von Silvia Stolzenburg
056. „Jeder einzelne Tag mit dir“ von Shari Low
057. „Wie Sommer auf unserer Haut“ von Sophie Miller
058. „Stiller Hass“ von Julie Hastrup
059. „Auf Immerwiedersehen“ von Carly Phillips
060. „Der Psychopath“ von Bram Dehouck
061. „Die Todesspieler“ von Jane Casey
062. „Krähennest“ von Klara Holm
063. „Ein Sommer in Galway“ von Jo Thomas
064. „Die Liebe, das Glück und ein Todesfall“ von Kerry Fisher
065. „Des Teufels Mörder“ von Bastian Ludwig
066. „Flitterwochen mit einem Unbekannten“ von Katie MacAlister
067. „Volltreffer für die Liebe“ von Jennifer Bernard
068. „Stürmische Nächte mit einem Highlander“ von Lynsay Sands
069. „Eine Sommeraffäre“ von Jennifer McQuiston
070. „Liebe wie gedruckt“ von Rieke Schermer
071. „Ein Herz für Muffins“ von Dana Bate
072. „Nenn mich nicht Hasi!“ von Sandra Girod
073. „Strandgut“ von Benjamin Cors
074. „Der Todesengel von London“ von Anne Perry
075. „Lügengrab“ von Hendrik Berg
076. „Das Blut“ von Guillermo Del Toro
077. „Das Haus der bösen Träume“ von F.R. Tallis

Donnerstag, 25. Februar 2016

Mal ein Lebenszeichen von mir gebe


Hallo ihr Lieben,

in letzter Zeit ist es ziemlich ruhig geworden auf meinem Blog. Das liegt aber nicht daran, dass ich keine Lust mehr habe, sondern, dass ich im Krankenhaus lag und erst seit einer Woche wieder zu Hause bin. Leider geht es mir zur Zeit schlechter als vor der OP und durch die vielen Schmerzmittel kann ich mich nicht aufs Lesen konzentrieren. 

Außerdem bin ich seit Januar Admin einer tollen Facebookgruppe, in der ganz tolles gefachtes Farbverlaufsgarn verkauft wird. Davon habt ihr schon einige Tücher von mir gesehen. Die Gruppe heißt mein Zauberknoten und es ist die tollste und harmonischste Gruppe überhaupt, was zum größten Teil an unserer Oberelfe Glory liegt. Aber das hält halt schon ganz schön vom Lesen und Handarbeiten ab. 

Dazu kommt noch, dass Betty komplett ausgefallen ist , weil sie keine Lust mehr aufs Lesen und Rezensieren hat und Marina im November Mama eines zuckersüßen Sohnes wurde und die Lesezeit dadurch knapp wurde, was natürlich absolut verständlich ist. Ich bin sooooo verliebt in den kleinen Prinzen. 

Aber ich denke, dass es bald wieder besser wird und ich wieder mehr lesen, Handarbeiten und schreiben kann. Spätestens nach der 4-wöchtigen Reha, die am 21.03.16 beginnt.

Ich danke euch für eure Geduld und eure Treue und kann euch schon mal verraten, dass ich viele mega geniale Rezensionsexemplare bekomme. 

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende

Ganz liebe Grüße
Beate














Donnerstag, 11. Februar 2016

John L. Campbell - Omega Days Die letzten Tage [Beate]




Verlag: Heyne
Autor: John L. Campbell
Titel: Omega Days Die letzten Tage
Länge: 448 Seiten
Print: 978-3453317154
ASIN: B00XSQX974
Sprache: Deutsch
Medium: eBook
Genre: Dystopie / Horror
Originaltitel: Omega Days Book 1







Das Ende der Welt kommt schnell, aber nicht schmerzlos: Das sogenannte Omega- Virus verbreitet sich mit rasender Geschwindigkeit über den gesamten Erdball und verwandelt alle Infizierten in lebende Tote, deren einziges Ziel die Jagd auf Menschen ist. Nur wer hart im Nehmen ist, hat noch eine Chance, der Armee von Toten zu entkommen, die sich unaufhaltsam ausbreitet und Land für Land, Stadt für Stadt, unter sich begräbt. Und wer so hart im Nehmen ist wie Pater Xavier Church und Waffenexpertin Angie West, hat vielleicht die Chance, die Toten zu besiegen ... (Quelle Amazon)
 

Und wieder ein Zombieroman mehr. Keine Ahnung, warum ich immer wieder danach greife, wo das Genre doch schon komplett ausgelutscht ist. Alles war schon mal da und es gibt nix mehr Neues. Keine Überraschungen mehr. Irgendwelche Typen wecken den Killer in sich und treffen auf andere, die sie auf ihrer Reise, wo auch immer die hingeht, begleiten. Manche sterben und andere bleiben bis zum Schluss. Sie kämpfen täglich um ihr Überleben, verlieren ihren Glauben und manchmal finden sie ihn wieder. Ende Teil 1. 

Ja das ist schon ziemlich zynisch, aber auch dieses Buch folgt diesem Ablauf. Da ist Pater Xavier, der jeden Tag die schrecklichen Bandenkriege miterleben muss und der wird plötzlich von Zombienonnen angegriffen. O.k. das fand ich echt witzig. Er verlässt sein Haus, seine Stadt und trifft auf viele neue Menschen. Kommt euch auch bekannt vor. Gell? 

Am Anfang stürmen viele Namen auf den Lesern ein, da es in jedem Kapitel um einen anderen Menschen geht, der versucht während der Zombieapokalypse zu überleben. Doch im Laufe der Geschichte führen die Stränge zusammen. Dann wird es einfacher. 

Im großen und ganzen hat mich die Geschichte ganz gut unterhalten. Vieles fand ich vorhersehbar und es gab keine großen Überraschungen. Die Metzeleien waren ganz nett und die Charaktere waren bunt gemischt. 

Der Schreibstil ist flott und sehr flüssig, es gibt keine unnötigen langatmigen Beschreibungen. Alles in allem ein Buch, das zu unterhalten weiß. Ich vergebe darum 3 von 5 Byrons. Fans von Zombiegeschichten werden sicherlich ihren Spaß haben. Ich denke, ich habe erst mal genug von diesem Genre. 

© Beate Senft                

Petra Röder - Und wenn es doch Liebe ist? [Marina]




Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.
Autor:  Petra Röder
Titel: Und wenn es doch Liebe ist?
Länge: 236 Seiten
Print: -

ASIN:
B019WUNJRO
Sprache: Deutsch
Medium: eBook

Genre: Liebesgedöns 









Zur Autorin:
Petra Röder lebt mit ihrem Mann und sechs Katzen im wunderschönen Nürnberg. Bevor sie als Autorin große Erfolge feierte, arbeitete die achtfache Dart-Weltmeisterin als selbstständige Illustratorin. Auch heute noch gestaltet sie die meisten ihrer Cover selbst.
Quelle: Amazon.de

Zum Cover:
Das Cover ist wundervoll romantisch gestaltet. Es ist in Lila- und Rosatönen gehalten mit einer verspielten Schrift im Titel. Im Hintergrund funkelt es und man sieht ein Liebespaar unter Bäumen mit rosa und lila Blättern.
Cover-Kauf? Bei Romantikfans sicherlich!!

Protagonisten:
Jill: Arbeitete als Kassiererin und ist auf der Suche nach einer neuen Aufgabe. Auf einer Nobelparty lernt sie Patrick kennen. Jill lebt in London

Ruby: Jill´s beste Freundin, stammt aus gutem Hause

Patrick: reicher Firmenchef, Single, scheint Jill nicht leiden zu können

Zum Inhalt:
Als Jill den attraktiven Unternehmer Patrick Walker kennenlernt, findet sie ihn arrogant, oberflächlich und einfach nur unausstehlich. Doch der Blick aus seinen stahlblauen Augen lässt sie nicht los! Sie muss immerzu an ihn denken und läuft ihm, zu allem Überfluss, auch noch ständig über den Weg. Jill kann nicht verleugnen, dass er eine gewisse Macht über sie hat, der sie sich nicht entziehen kann. Geht es ihm ebenso wie ihr? Hat sie in Patrick etwa den Mann ihrer Träume gefunden? Bevor Jill darauf eine Antwort finden kann, holt sie jedoch Patricks geheimnisvolle Vergangenheit ein – und nicht nur sie gerät dabei in höchste Gefahr ...
Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:
Wenn man mit diesem Buch beginnt hat man als erstes das Gefühl, es erwartet einen ein 0815 Liebesroman, doch je weiter man kommt, entdeckt man doch durchaus Tiefe in dieser Geschichte. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, der Plot ist gut ausgearbeitet und bietet Unterhaltung, sowie auch Spannung von Anfang bis Ende. Man bekommt, Liebe, Humor, Spannung und auch eine gewisse Dramatik und wird somit bestens unterhalten.
Die Protagonisten sind gut beschrieben und wirklich sympathisch. Sie wirken authentisch und man kann sich sehr gut auf sie einlassen. Patrick fand ich anfangs etwas hochnäsig und eingebildet. Die arme Jill hat mir schon leid getan, wenn sie immer und immer wieder von ihm geschnitten und verachtet wird. Dabei hatte man echt das Gefühl, ihr liegt sehr viel daran, dass Patrick sie gut leiden kann und sie vielleicht auch näher kennenlernen möchte.
Die Geschichte an sich ist eigentlich recht einfach erzählt und doch schafft es die Autorin das Buch zu etwas Besonderem zu machen und zum Schluss klebt man doch recht fest an der Geschichte und kann sich schwer losreißen.
Das Buch ist perfekt für Fans der Romantik, die aber auch einen guten Schuss Thrill und Spannung vertragen können. Es gibt leichte erotische Szenen, die aber auf keinen Fall im Vordergrund stehen.
Alles in Allem hat man hier ein gutes Komplettpaket, das einem wirklich Spaß am Lesen bringt.

Mein Fazit:
Das Buch hat mit Spaß gemacht, es aber leider nicht in die Favoriten geschafft, da es wohl recht schnell wieder aus meinen Gedanken verschwunden ist. Dennoch kann ich gerne 4 Byrons vergeben!
 

© Marina Sharma                       

Ralf Wolfstädter - Hamburg Rain 2084 Rehab [Beate]




Verlag: Knaur
Autor:  Heike Wahrheit
Titel: Hamburg Rain 2084 - Rehab
Länge: 169 Seiten
Print: -

ASIN: B0106T1Q2K

Sprache: Deutsch
Medium: eBook

Genre: Future-Fiction / Dystopie









Eine Stadt im ewigen Regen. Eine Stadt mit hierarchisch gegliederten Ebenen. Eine Welt voller Geheimnisse, Träume und Verbrechen: Hamburg Rain 2084 - Die größte dystopische Science Fiction eBook-Serie des 21. Jahrhunderts von Herausgeber Rainer Wekwerth!

Als Daniel Arzberger aus der Bewusstlosigkeit erwacht, stürzt sein Leben in einen hoffnungslosen Abgrund. Seine Hände sind blutverschmiert, seine Erinnerung ein schwarzes Loch. Neben ihm eine tote Frau, im Hintergrund die bedrohlichen Rufe eines Polizeibeamten. Des Mordes angeklagt, gelingt ihm die Flucht aus dem Gefängnis und er begibt sich auf die Suche nach Antworten, die seine Unschuld beweisen sollen. Doch eine unglaubliche Entdeckung, die Daniel auf seiner verzweifelten Suche macht, treibt ihn an den Rand des Wahnsinns, denn sie stellt sein gesamtes Dasein in Frage. (Quelle Amazon)



"Rehab" ist die 4. Geschichte aus dem Hamburg Rain-Universum und auch sie hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war durchgehend spannend und die Charaktere gefielen mir sehr gut. Vor allem die Bösewichte. 

Man muss sich das mal vorstellen: Man wacht auf, ist mit Blut beschmiert und entdeckt eine Frau, der ein Stück Glas aus der Brust ragt. Die Frau fleht uns an zu fliehen und plötzlich werden wir als Mörder verhaftet und sollen hingerichtet werden. Dabei wissen wir gerade noch unseren Namen und einige Dinge aus der Vergangenheit. Der Rest unseres Gedächtnisses ist nicht mehr vorhanden. Und dann bietet uns ein Konzern die Freiheit an, wenn wir uns vorher für Tests zur Verfügung stellen. Klar, da würden ich sofort zugreifen. Aber dann muss sich Daniel fragen, ob das wirklich so eine gute Idee war. 

 Man fliegt förmlich durch die Geschichte und die Atmosphäre der Zeit wurde sehr gut eingefangen. Bisher haben sich alle Geschichten sehr harmonisch zusammengefügt. Das gefällt mir richtig gut. Auch bei diesem Teil war der Schreibstil recht einfach aber wunderbar bildhaft. Perfekt um dem Leser für kurze Zeit gut zu unterhalten. 

Ich vergebe für "Rehab" 4 von 5 Byrons und freue mich, dass ich noch 3 Teile vor mir habe. Ich kann die Reihe nur empfehlen. 
 
Bisher erschienen:
Der schwarze Regen (Prequel)
V2
Sundown
Rehab
Zerfall
Risse im Fundament
Die Seuche

© Beate Senft                           

Stephen King - Der Basar der bösen Träume [Beate]



Verlag: Heyne
Autor: Stephen King
Titel: Basar der bösen Träume
Länge: 1217 Minuten
Print:
978-3453270237
ASIN: B019H9SR0O
Sprache: Deutsch
Medium: Hörbuch
Genre: Kurzgeschichten

Originaltitel: The Bazaar of bad dreams







Abermals legt Stephen King, u. a. Träger des renommierten »O.-Henry-Preises«, eine umfassende und vielseitige Kurzgeschichtensammlung vor. Von den insgesamt 20 Storys wurden bislang erst drei auf Deutsch veröffentlicht. Die Originale erschienen teilweise in Zeitschriften; andere sind bislang gänzlich unveröffentlicht.
Nicht immer blanker Horror, aber immer psychologisch packend und manchmal schlicht schmerzhaft wie ein Schlag in die Magengrube – Geschichten, die uns einladen, Stephen Kings Meisterschaft im Erzählen aufs Neue beizuwohnen, oder, wie er selbst in seinem Basar der bösen Träume ausruft: »Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für Sie geschrieben. Aber seien Sie vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.« (Quelle Amazon)


Es ist schon eine Weile her, seit ich die letzte Geschichte zu Ende gehört habe, und ich weiß immer noch nicht recht, was ich zum Hörbuch schreiben soll. Der Sprecher David Nathan ist wieder weltklasse, wie er in die verschiedenen Rollen schlüpft. Ich höre seine Stimme und bin sofort im King-Universum angekommen. 

Die Geschichten konnten mich leider nicht alle überzeugen. Wenn ein Buch den Titel "Basar der bösen Träume" heißt, dann erwarte ich überwiegend Horrorgeschichten. Davon gab es leider sehr wenige. Die erste Geschichte Raststätte Mile 81 war genau so wie ich sie mir von King gewünscht habe, Horror, Blut und unerklärliche Dinge. Die Düne war auch ganz gut und nach meinem Geschmack.  Auch der kleine grüne Gott der Qual und andere haben mich überzeugt. 

Aber dann gab es auch noch Geschichten wie Batman und Robin haben einen Disput. Damit konnte ich so überhaupt gar nichts anfangen. Bei Blockade Billy fand ich zwar das Ende ganz gut, aber Minuten lang von Spielzügen beim Baseball zu hören, war dann doch sehr langweilig, da ich diesem Sport so gar nichts abgewinnen kann. 

Hervorheben möchte ich noch die Geschichte Feuerwerksrausch, die ich extra rezensiert habe. Ihr findet sie hier:
http://lord-byrons-buchladen.blogspot.de/2016/02/stephen-king-feuerwerksrausch-beate.html     
Hier musste ich die ganze Zeit vor mich hin grinsen und freute mich einfach, weil King so einen tollen Humor hat und ihn auch wieder zeigte. 

Natürlich muss in einer Kurzgeschichtensammlung nicht jede Story überzeugen. Vor allem, da die Geschmäcker sowieso total unterschiedlich finde. Ich freue mich seit vielen vielen Jahren über jedes neue Buch von Stephen King und werde mich auch weiterhin gleich darauf stürzen, denn er ist nach wie vor der Beste für mich. Auch wenn ich seine Roman vorziehe. 

Für "Basar der bösen Träume" vergebe ich 4 von 5 Byrons und werde mir das ganze noch als Print vornehmen, denn beim Hörbuch hatte ich doch Schwierigkeiten immer gleich Vorwort und Geschichte auseinanderzu halten. Und danach werde ich wieder warten und hoffen, dass der King mich bald mit einem neuen Roman beglückt.  

© Beate Senft                       

 



Montag, 8. Februar 2016

Skilltree Saga [Spiele-Rezension]


Das Schwarze Auge: Skilltree Saga ist ein… „rundenbasiertes RPG“ (wobei dieser Ausdruck in diesem Fall vorsichtig anzuwenden ist) von Silent Dreams, und wurde von Headup Games veröffentlicht.

Ich habe dieses Spiel gratis zum Rezensieren bekommen. Selbst das ist zu viel verlangt für dieses Spiel.
Hier sind die Gründe.



Handlung/ Intro


Die Handlung ist nicht existent. Naja, fast nicht. Das Spiel beginnt damit, dass es mit Substantiven und Fachjargon um sich wirft, um den Spielern vorzugaukeln, wir würden uns tatsächlich in einer großartigen und gut ausgetüftelten Welt befinden.
Nach ungefähr drei Textboxen, ohne jede Vorwarnung, Charakter-Erschaffungsbildschirm!
Oh, Entschuldigung, wenn ich „Charakter Erschaffung“ sage, meine ich, „wähle eine dieser drei Rassen aus. Punkt.“ Man hat die Auswahl zwischen einem Menschen, welcher den höchsten Basisangriff besitzt, einem Elfen, welcher magisch mehr drauf hat, und einem Zwergen, der die höchste Verteidigung hat.
Ich möchte hierbei auch anmerken, dass man seinem eigenen Charakter nicht einmal einen eigenen Namen geben kann, obwohl das Spiel keine gesprochen Texte beinhaltet und es ganz eindeutig dem Spieler verkaufen möchte, dass man selbst dieser großartige Held in diesem Spiel sein soll. Wobei, wenn ich genauer darüber nachdenke, bin ich mir nicht mal sicher, ob der spielbare Charakter überhaupt einen Namen hat. Naja. Wie gesagt, es gibt nicht einmal eine wirkliche Charakter Erstellung. Ich verlange ja nicht einmal viel von solch einem Charakter Erstellungssystem. Ich muss ja nicht das komplette Aussehen meines Charakters modifizieren können. Aber zumindest Startfähigkeiten auswählen, Attributpunkte verteilen, etwas! Aber nichts dergleichen ist hier anzufinden, außer drei intransparente Rassen mit wahrscheinlich leichten unterschieden in den verschiedenen Attributen.
Ich kann nicht genau sagen, inwiefern sich das Spiel anders anfühlt, je nachdem, was für eine Rasse man wählt, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es kaum einen Unterschied macht. Warum erkläre ich gleich.
Nachdem man nun also urplötzlich einen Charakter erschaffen eine Rasse ausgewählt hat, erfährt man, dass man umherreist um eine Prinzessin zu retten, die von einem Monster gefangen genommen worden ist oder sowas in der Art. Na wenn das nicht schon aussagt, in was für eine Richtung die Handlung gehen wird…
Plötzlich wird man von einem Goblin angegriffen! [Wirklich, Word, du kennst „Goblin“ nicht? Schäme dich!]
Hier zeigt das Spiel sein wahres Gesicht.



Gameplay


Es ist keines vorhanden. Okay, technisch gesehen gibt es Gameplay. Aber das besteht definitiv nicht aus kämpfen. Um das Kampfsystem in wenigen Worten zu beschreiben: Es ist ein Ausrüst- und Warte-Simulator.

Alle Kämpfe geschehen zu 100% automatisch. Alles, was man in diesem Spiel machen kann, ist dem „spielbaren“ Charakter verschiedene Fähigkeiten geben, die er während des Kampfes verwenden kann (sobald man sie freigeschalten hat, und dies ist so ziemlich der ganze Sinn des Spieles: diese Fähigkeiten freizuschalten), ihm neue Ausrüstung anziehen (die man kaufen oder nach einem Kampf finden kann), um besser im Kampf abzuschneiden, und Tränke einsetzen, sodass man im folgenden Kampf hoffentlich nicht stirbt.

Jeder Kampf ist identisch. Der Charakter hat 6 Slots für Fähigkeiten, wobei keine doppelt eingesetzt werden darf. Ist ein Slot leer, so wird ein normaler Angriff ausgeführt.
Die Position des Fähigkeitenslots gibt die Runde des Kampfes an, in welchem die Fähigkeit eingesetzt wird. (Ist eine Fähigkeit nicht hoch genug gelevelt, kann sie jedoch fehlschlagen.)
Somit ist die einzige Strategie des Kampfes zu sehen, welcher Gegner als nächstes zu bekämpfen ist, um dementsprechend die verwendbaren Fähigkeiten an die entsprechende Stelle zu verschieben, sodass der Kampf möglichst reibungslos abläuft.
Oder man levelt einfach etwas, bis die Gegner in ein bis zwei Angriffen so oder so sterben. Eines von beidem.
Auch möchte ich anmerken, dass alle Kämpfe 1v1 sind, man also niemals gegen mehr als einen einzigen Gegner kämpft. Dies schränkt die Not zur Strategie stark ein, wodurch das ganze Spiel noch langweiliger wird als es eh schon ist, dadurch, dass man keine Kontrolle während des Kampfes hat.

Ich habe mir noch einige Notizen zu Problemen mit den Menüs aufgeschrieben, aber bei den allgemeinen Problemen mit diesem Spiel sind diese wirklich Kinderkram und nicht nennenswert.



Grafik/ Musik


Die Grafik ist in Ordnung. Das Spiel sieht aus, als gehöre es in die PS2-Ära von Spielen. Jedoch sieht das ganze Spiel recht generisch aus und hat keinen wirklichen Charakter, wodurch es von der Grafik und Ästhetik her keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Ebenso vergessbar ist die Musik, welches mehr Ambiente als tatsächliche Musik ist. Ambiente als Hintergrundgeräusche ist an uns für sich nicht schlecht, jedoch in einem Spiel, das eh schon langweilig ist, bewirkt Ambiente anstatt Musik nur, dass diese Langeweile noch stärker verdeutlicht wird.



Fazit


Im Allgemeinen fühlt sich das Spiel wie ein Mobile-Game an; man klickt etwas herum, etwas passiert automatisch, Erfolgs-/ Niederlagemitteilung, und das ganze wieder und wieder.
Also perfekt wenn man nur kurz Zeit hat, mal schnell was für 5 Minuten zu spielen, wenn man unterwegs auf den Bus wartet oder so.
Auch die Menüs fühlen sich an, als wären sie für Smartphones gestaltet, da sie alle nur per Linksklick agieren und weder Mausrad noch Rechtsklicks akzeptiert werden.
Und um ehrlich zu sein, wäre dieses Spiel ein Mobile-Game, wäre ich nicht so harsch dem Spiel gegenüber. Es wäre trotzdem nicht gut, aber immerhin würde es seinen Markt kennen. Kurze, iterative Prozesse in einem Spiel wie diesem sind wie geschaffen für Mobile-Games, aber nicht für Computer und Konsolen Spiele, wo man mindesten mit 30 Minuten Spieleinheiten rechnet, was dieses Spiel definitiv nicht liefern kann.
Aber immerhin, auch wenn sich Skilltree Saga wie ein Mobile-Game spielt, so besitzt es immerhin keine Pay Walls oder Pay to Win… Nicht dass die Abwesenheit dieser Dinge lobenswert (sondern Normalzustand) sein sollte.

Dieses Spiel hat mich in so genau einer Hinsicht bereichert: Wenn mich nun jemand fragt, welches das absolut schlechteste Spiel ist, das ich jemals gespielt habe, kann ich ohne zu zögern „DSA: Skilltree Saga“ nennen.


... oh ja, es fehlen noch die Punkte.
Ich gebe Skilltree Saga eine verfehlte Zielgruppe von fünf. (AKA 1/5 Punkten)