Freitag, 7. September 2012

Vincent Voss - 172,3




172,3 Kilo. Genauso viel wiegt Viktor, als er sich entschließt, dass es so nicht weitergehen kann. Er war mit seiner Frau Larissa beim Picknick und schnaufte und stöhnte und konnte sich kaum mehr aufrichten, nachdem er ein Nickerchen gemacht hatte. Da schwor er sich abzunehmen, denn so langsam bekam er auch Angst, seine wunderschöne Frau zu verlieren. Er schließt einen Pakt, nicht wissend, dass er sich auf besonderem Boden befindet. Am nächsten Tag geht er zu den Weight Watchers und das Abnehmen klappte wie am Schnürchen. Nur seltsam, dass er sich seit seinem Schwur ständig beobachtet fühlt. Einmal sieht er dieses Wesen sogar und es ist einfach widerwärtig. Das neue Schuljahr beginnt und gleich bekommt der Berufsschullehrer Viktor Probleme mit 3 Auszubildenen. Einer davon war sogar wegen Körperverletzung vorbestraft und die ganze Klasse scheint Angst vor dem Trio zu haben. Als Viktor sich nichts von den Typen gefallen lässt, bedrohen sie sogar seine Tochter. Viktor ist außer sich vor Wut und wünscht einem der 3 den Tot. Er ist sehr überrascht als er am nächsten Morgen die Polizei im angegliederten Internat sieht und erfährt, dass es einen Unfall gegeben hat. Einen tödlichen Unfall.

Erst einmal muss ich sagen: Das Buch war einfach klasse und hat mich richtig gut unterhalten. Besonders erwähnen möchte ich noch die 12 tollen Illustrationen, die immer zu Beginn eines neuen Kapitels in das Buch eingefügt wurden. Auch beim eBook kam ich in den Genuß der tollen Zeichnungen.


Viktor ist zu Anfang ein ganz sympathischer Kerl, der einem auch schon mal leid tut, wenn er Schwabbel genannt wird, oder selbst so unglücklich über sein Gewicht ist. Doch im Laufe der Geschichte ändert sich sein Charakter komplett. Er wird immer zorniger und gemeiner. Auch zu seiner Frau Larissa, die bis dahin sehr glücklich mit ihrem Mann war. Alles dreht sich plötzlich nur noch um ihn und das Abnehmen. Die Story wird immer unheimlicher, als Viktor spürt, dass er verfolgt und beobachtet wird. Er kann das Böse förmlich spüren, es sich aber nicht erklären. Schnell eskaliert die ganze Sache und seine Familie muss schrecklich darunter leiden.


Der Schreibstil ist sehr flüssig, gut zu lesen und man möchte diesen Pageturner gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein wenig gefehlt hat mir ein größerer Bezug zum Prolog und auch über Dani hätte ich am Ende gerne etwas mehr erfahren. darum gibt es 9 von 10 Punkten. Mit Spannung warte ich auf das nächste Buch von Vincent Voss und hoffe, dass er an diesen Roman anschließen kann. Einfach großartig und empfehlenswert für Freunde des Horror. 

 


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