Samstag, 27. Dezember 2014

Die letzten Fotos des Jahres 2014

Bea wurde so toll von der Gruppe aufgenommen, das ist wirklich unglaublich. Sie hat sich als große Schmuserin entpuppt und sucht immer Körperkontakt. Egal ob mit Mensch oder Tier. Es ist so schön, die Maus bei uns zu haben. Selbst Alice hat sie mittlerweile schon geputzt. Alice hat sich in letzter Zeit auch sehr verändert. Sie ist viel anhänglicher und verschmuster geworden. Wir haben hier wirklich eine ganz tolle Gruppe die alle meine Erwartungen weit übertrifft. Ich kann mir ein Leben ohne meine Lieblinge gar nicht mehr vorstellen und meinem Mann geht es genau so. Ich hoffe, dass Bea Silvester gut übersteht. Es ist ja ihr erstes bei uns. 

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe, ihr bleibt uns auch im Jahr 2015 treu.




























































































































































Dienstag, 23. Dezember 2014

Montag, 22. Dezember 2014

Tasmina Perry - Drei Tage Manhattan Begleitung gesucht [Beate]



Amy Parrett wird auf gemeinste Weise von ihrem Freund abserviert. Um auf andere Gedanken zu kommen, meldet sie sich auf eine Anzeige, die sie in einer Zeitschrift findet. Dort wird eine Begleitung gesucht diefür drei Tage von London nach Manhattan fliegt. Und das über Weihnachten. Falls sie Glück hat, kann die gebürtige Amerikanerin wenigstens ihre Familie an Weihnachten besuchen. Sie fährt zur angegeben Adresse und lernt die elegante und reiche Georgia Hamilton kennen, die sich mit ihren 72 Jahren zu alt fühlt um ganz alleine so eine weite Reise anzutreten. Die Beiden sind sich schnell sympathisch und Georgia beschließt, es mit Amy zu versuchen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Manhattan und nach und nach taut Georgia auf und erzählt Amy die Geschichte ihrer Jugend. Von den Debütantinnenbällen, ihrer großen Liebe, von ihren Freundschaften und ihrer Familie.... 

Was für eine wunderschöne aber auch ein wenig traurige Geschichte, die ich regelrecht verschlungen habe. Die Autorin nimmt uns mit ins Jahr 1958 und erzählt uns eine Geschichte die so richtig schön britisch ist. Wir lernen die Oberklasse, die Reichen und Schönen und ihre Bälle kennen. Und auch Georgia, die aus eher einfachen Verhältnissen kommt. Wir erfahren von den Intrigen und den Kampf um den besten Mann. Ich war total gefangen in Georgias Erzählungen. 

Aber auch die Passagen im hier und jetzt waren sehr interessant. Amy, die von Amerika nach London gezogen ist, weil sie sich dort die große Karriere als Tänzerin erhoffte. Aber es ist alles nicht so einfach wie sie gedacht hat. Sie muss Kellnern um ihre Miete zu zahlen und die Engagements werden ihr nicht gerade nachgeworfen. 

Es ist so schön zu lesen, wie die beiden so unterschiedlichen Frauen  sich annähern und sogar Freundinnen werden. Amy kann so viel von Georgia lernen und die ist überwältigt von Amys Warmherzigkeit. 

Der Schreibstil ist sehr bildhaft und flüssig. Ich liebte die Passagen, in denen Georgia von ihrer Jugend erzählte. Ich sah die wunderschönen Ballkleider vor mir, Sah die eingebildeten Debütantinnen, die oft auf Georgia hinab sahen. Und auch Georgia, die sich aus dem ganzen Trubel eigentlich gar nichts machte, sondern nur ihrer Mutter zuliebe dieses ganze Theater über sich ergehen ließ.

Die Geschichte ist so zauberhaft und passt perfekt in die Vorweihnachtszeit. Sie ließ mich träumen und ich konnte mich total in der Geschichte verlieren. Darum vergebe ich für diesen wunderschönen Roman 5 von 5 Byrons, den Favoritenstatus und eine absolute Leseempfehlung für alle die auf Romantik ganz ohne Kitsch stehen. Lest das Buch, es wird euch verzaubern. 

 © Beate Senft   


Freitag, 19. Dezember 2014

Kurzmeinungen September 2014

Kurzmeinungen September 2014 


Titel: Wild Cards - Das Spiel der Spiele
Autor: George R. R. Martin u. a. 


Inhaltsangabe lt. Amazon: 
The World's next SUPERHERO!

Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht. 


Kurzmeinung:
Hm. Der Klappentext las sich gut, die Idee gefiel mir. Die Umsetzung ... Ich fand das Buch nicht wirklich schlecht. Die Kapitel aus Sicht der verschiedenen Figuren gefiel mir und die Geschichte selbst ist eigentlich auch nicht schlecht. Aber der Funke wollte nicht überspringen. Irgendetwas fehlt, das ich nicht genau benennen kann. Ich habe das Buch *einfach so* gelesen, ohne wirklich einzutauchen.
Ein Minuspunkt, der mit dem Buch selbst nichts zu tun hat, ist die "Werbung". Ganz groß angegeben ist George R. R. Martin und ein schöner Patch für "Das Lied von Eis und Feuer". Zwar ist klein zu lesen, das Martin der Herausgeber ist, trotzdem erwecken die Größe des Namens und der Patch einen falschen Eindruck. Solche Art von *Leserfang* kann schnell mal nach hinten losgehen.
3 von 5 Byrons. 




Titel: Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens 
Autor: Sebastian Niedlich 

Inhaltsangabe lt. Amazon: 
„Meine Gabe, den Tod anderer Leute voraussehen zu können, hat schon was. Gibt ein prima Partyspiel. ‚Hey, ich sage euch, wer als Nächstes stirbt!‘ Spaß für die ganze Familie!“

Freunde sind etwas Wunderbares. Und manchmal findet man sie an den ungewöhnlichsten Orten. Martin hätte allerdings darauf verzichten können, am Sterbebett seiner Großmutter die Bekanntschaft des leibhaftigen Todes zu machen. Dieser hat sich eingefunden, um die Seele der alten Dame sicher ins Jenseits zu befördern – und ist begeistert, dass ihn endlich jemand sehen und hören kann. Für ihn steht fest: Martin und er sind dazu bestimmt, beste Freunde zu werden. Schließlich ist er ein echt netter Typ! Und hey: Niemand kann so glaubhaft versichern, dass man weder an Langeweile, noch an einem gebrochenen Herzen sterben kann … Im Laufe der Zeit gewöhnt Martin sich daran, dass der Leibhaftige stets bei ihm auftaucht, wenn er es am wenigsten gebrauchen kann. Doch als er eine ganz besondere Frau kennenlernt, muss er sich eine entscheidende Frage stellen: Macht es überhaupt Sinn zu leben, zu lieben und nach dem Glück zu suchen, wenn am Ende doch immer der Tod wartet?

Schmunzeln und lachen, weinen und sich trotzdem wohlfühlen: DER TOD UND ANDERE HÖHEPUNKTE MEINES LEBENS ist eine schwarze Komödie mit Herz, die man so schnell nicht vergessen wird. 


Kurzmeinung: 
Wenn der Tod meint, dein bester Freund zu sein, kann das schon ziemlich nerven.
Bei mir hat die Geschichte für so manches Schmunzeln gesorgt. Es ist schon eine ganz spezielle *feindschaftliche Freundschaft* zwischen Martin und Tod. Denn Martin versucht immer wieder, den Tod anderer zu verhindern.
Man schmunzelt, kann aber auch hin und wieder mal nachdenklich werden. Und Kinder der 80er dürften sich das eine oder andere Mal zurückversetzt fühlen, während man Martin durch seine Kindheit und Jugend begleitet.
Nichtsdestotrotz fehlt mir auch hier der letzte Funke. 

4 von 5 Byrons. 



Titel: Tief begraben 
Autor: Brian Keene 

Inhaltsangabe lt. Amazon: 
DIE ZOMBIES SIND NICHT DAS SCHLIMMSTE!
Es passiert ohne jede Vorwarnung. Eine weltweite Seuche verwandelt Menschen und Tiere in lebende Tote. In einem Luxushotel verbarrikadieren sich 25 Angestellte und Gäste in einem früheren Militärbunker. Die Schläge der Zombies hämmern von außen gegen die Sicherheitstüren, während die Eingesperrten unaufhaltsam den Verstand verlieren ... dazu kommt der wachsende Hunger, der sie irgendwann zwingt, das Unvermeidliche zu tun. Ein simples Motto bestimmt den Alltag der Überlebenden: Fressen und gefressen werden!
Kurzmeinung:
Brian Keene ist ja nun einer meiner Lieblingsautoren und auf "Tief begraben" war ich sehr gespannt. War doch der Vorgänger "Totes Meer" mein allererster Keene und hat mich restlos begeistert. Leider hat "Tief begraben" mir nicht ganz so gut gefallen. In meinen Augen kommt dieses Buch nicht an den Vorgänger heran. Was vermutlich daran liegt, dass es - außer Hamelns Rache, die draußen weiter durch die Gegend zieht - nicht wirklich viel mit dem Vorgänger zu tun hat. Worauf ich trotz allem gehofft hatte. Auf seine Art und Weise ist "Tief begraben" trotzdem gut. Blutig, temporeich ...
Trotzdem ist meine persönliche Wertung hier nur 3,5 von 5 Byrons (wenn denn halbe Byrons möglich wären). 


Titel: Helden aus der Tonne
Autor: Frank Schweizer

Inhaltsangabe lt. Amazon: 
Sein Beruf: Auszubildender in der Superheldenbranche. Sein Auftrag: eine hundsgemeine Mordserie aufklären. Seine Gegner: kritikresistente Superschurken. Seine Freunde: kritikresistente Superhelden. Sein Motto: Attacke! Olé! Olé! Seine Erfolgschance: null, nada, niente! Verfolgen Sie die Ausbildung eines einfachen Philosophiestudenten zum größten Superhelden seines … hm … Viertels, seine rasanten Kämpfe gegen den Meuchelmeister – halb Mensch, halb Küchengerät – und werden Sie Zeuge, wie das Schicksal der ganzen Welt von den »Helden aus der Tonne« entschieden wird! 
Kurzmeinung:
Ich hatte ja vor einer Weile "Gott" von Schweizer gelesen, welches so herrlich schräg war und mir gut gefiel. "Helden aus der Tonne" lässt ja schon im Klappentext durchblicken, dass es schräg ist. Mein Beuteschema. Leider war es so schräg, dass ich es schon nicht mehr gut fand. Das Buch hat schon seine Momente, in denen ich grinsen musste, aber im Großen und Ganzen fand ich es doch relativ lahm und zu verrückt. Da konnte auch Waltharius - den man hier wiedertrifft und der mir in "Gott" so gut gefiel - nichts dran ändern.
2 von 5 Byrons.


Titel: Geschichten aus Bad Dreckskaff 01 - Herr Urxl und das Glitzerdings (Hörbuch)
Autor: Philip Ardagh; Sprecher: Harry Rowohlt

Inhaltsangabe lt. Amazon: 
Unwiderstehlich ekelerregend! Ohne Herrn Urxl wäre Bad Dreckskaff gar nicht so dreckig. Aber MIT Herrn Urxl! Da gibt es wohl keinen widerlicheren, ekelerregenderen Ort auf der Welt, und die Bewohner setzen alles daran, ihren ungemein abstoßenden Mitbewohner loszuwerden. Doch dann fällt eines Tages ein kostbares Glitzerdings aus einem Kronleuchter. Und dieser gigantische Diamant verändert die Lage grundlegend …

Kurzmeinung:
Dieses Hörbuch habe ich nun beim Stricken endlich mal bis zum Ende gehört. Normalerweise schlafe ich ja bei Hörbüchern immer ein, deswegen höre ich sie jetzt immer beim Stricken ;-)
Ich mag Harry Rowohlt als Sprecher. Er spricht nicht so monoton und langweilig. Und die Geschichte ist einfach putzig. Hätte mir als Kind sicher auch sehr gut gefallen.Nur mit den Figuren komme ich öfter mal durcheinander.
Herrlich schräg und toll vorgelesen.
4 von 5 Byrons.


Titel: Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus - Irrwitziges aus der Servicewelt (Hörbuch)
Autor: Tom König; Sprecher: Christoph Maria Herbst

Inhaltsangabe lt. Amazon: 
Der nächste freie Mitarbeiter ist für SIE reserviert! Waffeleis darf nur im Stehen verzehrt werden, Kündigungen sind ausschließlich über eine kostenpflichtige 0900-Nummer möglich, und Bareinzahlungen sind bei der Bank grundsätzlich unerwünscht: Kunden haben in diesem Land nichts zu lachen.Jede Woche beschreibt Tom König in seiner SPIEGEL-ONLINE-Kolumne »Warteschleife«, was es heißt, heute Konsument zu sein. Pointiert und mit beißender Ironie schildert er seine Erlebnisse in der Service-Sahara – und deckt auf, wie viele Unternehmen ihre Kunden nach Strich und Faden betuppen. Er erzählt die irrwitzigsten Kunden-Erlebnisse, die SPIEGEL-ONLINE-Leser ihm geschickt haben – und gibt Tipps, wie man sich gegen die Gängelei von Firmen und Behörden wehren kann.

Kurzmeinung:
Wer fühlte sich als Kunde nicht schon einmal verarscht, verraten, verkauft, dem Wahnsinn nahe?
Tom König führt uns auf witzige Art und Weise durch den Service-Wahnsinn, bestens vorgetragen von C. M. Herbst. Ich hatte so viel Spaß beim Hören und habe mir einige Stellen mehrmals angehört, weil ich dabei so lachen musste. Und so oft schoß mir durch den Kopf "Das kommt ir aber sowas von bekannt vor.". Dieses Hörbuch ist auf dem mp3 Player geblieben, das wird definitiv noch einmal gehört.
4 von 5 Byrons.


Titel: Kündige, wenn du es schaffst - Neuer Irrwitz aus der Servicewelt (Hörbuch)
Autor: Tom König; Sprecher: Christoph Maria Herbst

Inhaltsangabe lt. Amazon: 
Als Kunde hat man es nicht leicht: Egal, ob man seinen Telefonanbieter wechseln möchte oder versucht, eine günstige Bahnfahrkarte zu kaufen, wer sich auf Service-Mitarbeiter verlässt, ist verlassen. Tom König schildert seine aberwitzigsten Erlebnisse aus der deutschen Servicewüste - regelmäßig in seiner Kolumne auf SPIEGEL ONLINE. 
Kurzmeinung:
Und auch hier gilt: Da dürfte sich fast jeder selbst wieder finden. Sei es, dass man auf die Freischaltung des neuen Telefonanschlusses wartet (ich Hasse es und wechsel daher so gut wie nie) oder der Wechsel des Stromanbieters. Bissig, lustig, herrlich und wieder toll vorgetragen von Herbst.
Allerdings muss ich auch sagen, dass mich doch einiges an den ersten Teil "Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus" erinnerte, oder manches auch einfach weniger komisch war. Für mich war es trotzdem gute Unterhaltung und bekommt schwächere 4 von 5 Byrons.


Titel: Ein Mann namens Ove
Autor: Frederik Backman

Inhaltsangabe lt. Amazon: 
Ove ist der Nachbar aus der Hölle: Jeden Morgen macht er seine Kontrollrunde, schreibt Falschparker auf, räumt Fahrräder an ihren Platz und prüft die Mülltrennung. Aber hinter seinem Gegrummel verbergen sich ein großes Herz und eine berührende Geschichte. Seit Oves geliebte Frau Sonja gestorben ist und man ihn vorzeitig in Rente geschickt hat, sieht er keinen Sinn mehr und trifft praktische Vorbereitungen zum Sterben. Doch dann zieht im Reihenhaus nebenan eine junge Familie ein, die als Erstes mal Oves Briefkasten umnietet …
Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, das richtige Werkzeug und was sonst noch wirklich zählt im Leben. 

Kurzmeinung:
Hier war ich vor dem Lesen skeptisch. Interessiert habe ich mich für das Buch, nachdem der Verlag auf Facebook mal den einen oder anderen Satz Oves postete.
Was soll ich sagen? Ich will einen Ove! Jeder sollte einen Ove haben.
Schon am Anfang musste ich über Oves bissige Kommentare schmunzeln, lachen. Und dann kamen mir die Tränen. Aber nicht nur vom Lachen. Es gibt so rührende Stellen in diesem Buch, die ganz und gar nicht kitschig sind. Ich gestehe, ich habe bei einer Stelle wirklich ein paar Tränen der Rührung verdrückt.
Ich habe mir ein paar Wochen später sogar das Hörbuch geholt. Und das mache ich selten bis gar nicht.
Gerne würde ich hier die eine oder andere meiner Lieblingsstellen anführen. Jedoch kann ich mich nicht für eine entscheiden.
Ohne noch in große Begeisterungsstürme auszubrechen: Eins meiner Highlights 2014, klare Leseempfehlung von mir und 5 von 5 Byrons.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

(Droemer) Knaur - Challenge

 
http://www.mybooksparadise.de/p/zeitraum-01.html

Pünktlich zu meinem zweiten Geburtstag habe ich mir nicht nur ein mega Gewinnspiel für euch ausgedacht, sondern auch noch eine Challenge parat.
Ich habe dieses Jahr an der Blanvalet Challenge von Kerry und Kleeblatt teilgenommen und mir gedacht, dass man das doch eigentlich auch mit dem Knaur. Verlag aufziehen könnte. Da mich dieser Gedanke nicht mehr losgelassen habe, habe ich mich kurzerhand beim "Lesendes Katzenpersonal" gemeldet und nachgefragt, ob sie was dagegen hätten, schließlich wird meine Challenge ihrer sehr ähnlich werden und ich möchte nicht einfach so etwas kopieren, ohne die ersten Veranstalter gefragt zu haben.


Ziemlich schnell habe ich das Okay bekommen und schließlich bei Knaur. nachgefragt, ob Interesse bestünde, dass ich so eine Aktion aufziehe und ob sie diese auch unterstützen würden. Die liebe Patricia Kessler hat nach kurzer Zeit ihr Okay gegeben.


Ablauf der Challenge:
In der Zeit vom 1. Januar. 2015 bis 31. Dezember. 2015 werden so viele Bücher aus dem Knaur. Verlag gelesen, wie möglich. Hierbei ist es völlig egal, ob es sich dabei um ein Ebook, oder Print Exemplar handelt. Es ist auch völlig egal, in welchem Jahr das Buch erschienen ist. Wichtig ist nur, dass man auf dem Cover erkennen kann, dass es sich um ein Exemplar aus dem Knaur. Verlag handelt.
Jedes gelesene und rezensierte Buch tragt ihr anschließend in ein von mir angefertigtes Formular ein, damit ich jeden Monat eine Liste erstellen kann, wer welches Buch gelesen hat. 
Das Ziel ist es, mindestens 20 Bücher aus dem Verlag zu lesen, wobei mehr natürlich auch toll ist. *zwinker*
Fleiß wird belohnt, so auch bei dieser Challenge: Am Ende wird der, der die meisten Bücher verschlungen hat eine kleine Überraschung bekommen. Und für alle, die nicht ganz so viele Bücher verschlingen wie andere, habe ich mir noch etwas ausgedacht:



Punktesystem:
Für jedes gelesenen und rezensierte Buch auf eurem Blog gibt es einen Punkt. Den bekommt ihr immer, denn für die Challenge werden auch bei den gelesenen Büchern nur jene gezählt, die ihr auch rezensiert habt. Wenn ihr also zehn Bücher gelesen, aber nur fünf davon rezensiert habt, gelten nur die fünf Rezensierten für die Challenge. Zusätzlich zu diesem Punkt könnt ihr drei weitere bekommen. Wie? Ganz einfach: Indem ihr die Rezension auch noch auf anderen Plattformen veröffentlicht. Damit das allerdings nicht arg ausartet, schließlich weiß ich, wie viele verschiedene Plattformen es für Rezensionen gibt, habe ich mir drei davon ausgesucht. Diese wären Amazon, Lovelybooks und Goodreads. Wenn ihr also jede einzelne Plattform nutzt, um eure Rezi zu "streuen", erhaltet ihr auf vier Punkte für jedes einzelne Buch. Pro veröffentlichte Rezension gibt es einen Punkt.
Der, der am Ende der Challenge die meisten Punkte gesammelt hat, erhält ebenfalls eine kleine Überraschung. Sollte allerdings der Erstplatzierte in der oberen Kategorie genau derselbe sein, wie in der Punkte-Kategorie, gewinnt in der letzteren Kategorie der Zweitplatzierte.
Es wird also auf jeden Fall zwei Gewinner geben.
Ich hoffe, ich habe alles verständlich erklärt? Bei Fragen, einfach fragen. *zwinker*
Auch hier tragt ihr eure Links einfach in ein von mir vorgefertigtes Formular ein. Ich werde jeden Monat einen Überblick der gelesenen Bücher erfassen und auch die Punkte dazu schreiben.



Zusammenarbeit mit Knaur.:
Ihr habt die Möglichkeit nicht nur eure Knaur. SuB-Bücher, oder neue, gekaufte Bücher zu lesen, sondern ebenfalls Rezensionsexemplare anzufordern. Schreibt dazu einfach eine Mail an Patricia Kessler, die diese Aktion unterstützt. Patricia.Kessler@droemer-knaur.de. Es wäre toll, wenn ihr in der Betreffzeile "Knaur. Challenge-Rezensionsanfrage" angibt, damit sie gleich weiß, dass ihr an dieser Challenge teilnehmt. Je nach Kontingent werdet ihr nach wenigen Tagen schließlich euer angefragtes Buch erhalten und könnt weiter lesen, bis euch die Augen bluten. ;) Nur denkt bitte daran, dass ihr, wenn ihr ein RezEx anfragt, Patricia auch den nötigen Beleglink schickt, sobald ihr das Buch rezensiert habt.



Anmeldung:
Wenn ihr Lust bekommen habt euch meiner Challenge anzuschließen, dann füllt einfach das Formular unten aus und erstellt eine Challenge Seite, die ihr bitte auch gleich im Formular mit angebt.
Falls ihr euch heute noch nicht sicher seid, ist es auch kein Problem später einzusteigen. Bedenkt jedoch bitte: Erst ab dem Tag eurer Anmeldung werden eure Knaur. Bücher gezählt. Je eher ihr einsteigt, umso mehr Zeit habt ihr also um das Ziel, oder vielleicht sogar auch mehr, zu erreichen.



Das klingt natürlich auch wieder sehr verlockend und darum habe ich beschlossen, auch an dieser Challenge Teilzunehmen. Ich freue mich drauf, auch wenn es dann nächstes Jahr mindestens 3 Jahreschallenges sind. Aber Hauptsache Spaß und mitmachen. 


Gerade habe ich mein erstes Buch für die Knaur-Challenge beendet, wenn auch nur eine Kurzgeschichte.


Buch Nr. 1
"Der Preis der Muse" von Ralph B. Mertin

 












Und hier ist die Rezension dazu:
http://lord-byrons-buchladen.blogspot.de/2015/01/ralph-b-mertin-der-preis-der-muse-beate.html 



Buch Nr. 2
"Der Da Vinci Mörder" von Ralph B. Mertin


Rezension:
http://lord-byrons-buchladen.blogspot.de/2015/01/ralph-b-mertin-der-preis-der-muse-beate.html 



Buch Nr. 3
"Die Stadt der besonderen Kinder" von Ransom Riggs














Rezension:
http://lord-byrons-buchladen.blogspot.de/2015/02/ransom-riggs-die-stadt-der-besonderen.html



Buch Nr. 4
"Das Gemälde von Susan Hill














Rezension:
http://lord-byrons-buchladen.blogspot.de/2015/02/susan-hill-das-gemalde.html


Buch Nr. 5
"Ocean King" von Slimane Kader














Rezension:
http://lord-byrons-buchladen.blogspot.de/2015/06/slimane-kader-ocean-king-was-einer.html


Buch Nr. 6
"Die Neue" von Sarah Bannan














Rezension: 
http://lord-byrons-buchladen.blogspot.de/2015/08/sarah-bannan-die-neue-beate.html 



 

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Dee Hunter - Die Toten Ein Witchwood-Thriller [Beate]


Der Unternehmer Steven Goldmann hat vor kurzem seine Frau verloren. Um auf andere Gedanken zu kommen, kauft er für sich und seinen kleinen Sohn Billy ein Haus außerhalb des Örtchens Witchwood. Während er arbeitet, sorgt  Seth, Haushälter und Kindermädchen in einem, für Billy, der den jungen Mann sehr gerne mag. Alles könnte so schön sein, doch plötzlich geschehen merkwürdige Dinge: in Stevens Zimmer riecht es nach verfaultem Fleisch und keiner außer ihm nimmt es wahr, dichter Nebel zieht durchs Haus, tote Hühner hängen auf der Veranda und noch vieles mehr. Was  passiert hier? Hat es jemand auf Steven abgesehen? Aber wer? Und warum? Oder verliert er so langsam den Verstand? Hat es vielleicht jemand auf seinen Sohn abgesehen? Ist Billy in Gefahr?

Ein neuer Roman von Dee Hunter. Jippieh! So lange musste ich warten, bis ich mich wieder in eins ihrer Bücher versenken konnte. Und das war wieder eine echte Granate. Am Anfang tat mir Steven schrecklich leid. Ein junger Mann der seine Frau verloren hat und versucht das Leben mit seinem kleinen Sohn wieder in den Griff zu bekommen. Doch während die Geschichte voran schritt und man mehr über Steven erfuhr, änderte sich meine Meinung über ihn. Er entpuppte sich als ängstliche Heulsuse, der geringste Makel an einem Menschen erzeugt in ihm Übelkeit, er mag keine Tiere, findet sie alle widerlich und hasst es wenn etwas unordentlich oder schmutzig ist. O.k. Unordnung und Schmutz mag wahrscheinlich niemand, aber Steven übertreibt es und ist echt extrem. Und wenn er mies drauf ist, lässt er das gerne an Anderen aus und reagiert oft total überzogen. Was für ein Idiot.

Billy dagegen ist ein richtiger Lausebengel, der auch mal gerne Streiche spielt und den man einfach gern haben muss. Genau wie der schüchterne und nicht wirklich selbstständige Seth, der ein toller Kumpel für Billy ist und mit stoischer Ruhe Stevens Launen erträgt. Die anderen Charaktere bleiben eher blass und das ist auch in Ordnung. So wie Stevens Dad, der oft Dinge weiß, die er gar nicht wissen kann und der Steven an den Rand der Verzweiflung treibt.

Das Geschichte selbst kommt sehr düster daher. Das Haus, total abgelegen am Waldrand. Ständig diese unterschwellige Bedrohung, die dann plötzlich ganz real wird. Oder doch nicht? Unerklärliche Vorkommnisse, die den Leser in der Ungewissheit lassen, ob das jetzt Realität ist, oder ob Steven wirklich so langsam wahnsinnig wird. Seeeehr gut. Das ist eine Geschichte genau nach meinem Geschmack.

Dee Hunters Schreibstil ist sehr bildhaft und das Kopfkino lief ununterbrochen. Außerdem ist das Buch wirklich flüssig zu lesen und doch sehr eindrucksvoll. Da es im Titel "Ein Witchwood-Thriller" heißt, hoffe ich mal, dass sich noch viele weitere Bücher in dieser Richtung und dem Örtchen Witchwood anschießen werden. Ich warte jedenfalls sehnsüchtig darauf.

Ich vergebe für "Die Toten" 5 von 5 Byrons, den Favoritenstatus und eine absolute Leseempfehlung für alle Thriller und Horrorfreunde, denn man weiß lange Zeit nicht, was einen eigentlich erwartet. Bleibt es ein Thriller oder gleitet es ins Übernatürliche ab?  Spannend war das Buch auf jeden Fall und zwar von der ersten Seite an durchgehend bis zum Ende. Das gelungene und absolut überraschende Ende war dann noch die Kirsche auf der Sahne. Leider gibt es "Die Toten" zur Zeit nur als eBook. Falls ihr keinen Reader habt, legt euch einen zu oder lest die Geschichte mit der Kindle-App auf PC oder Handy. Ihr werdet es nicht bereuen. 

 © Beate Senft    

                 

Dienstag, 16. Dezember 2014

Sophie McKenzie - Du musst mir vertrauen [Beate]



Livy besucht mit ihren beiden Kindern ihre beste Freundin zu ihrem wöchentlichen Sonntagsbrunch. Doch die überpünktliche Julia scheint nicht zu Hause zu sein. Zum Glück hat Livy ihren eigenen Schlüssel, doch sie hätte die Wohnung besser nicht betreten, denn sie findet ihre beste Freundin tot im Wohnzimmer. Die Polizei stellt Selbstmord fest, aber das kann Livy nicht glauben. Sie fängt an nachzuforschen und bringt sich damit in große Gefahr. Hat das alles etwas mit dieser Agentur zu tun, die Frauen auf Ehemänner loslässt um zu sehen ob sie treu sind? Aber warum ließ Julia Livys Mann Will testen? Nach seinem Seitensprung vor 6 Jahren hat er ihr geschworen, dass so etwas nie wieder vorkommt.Und eigentlich vertraut sie ihm....

Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Sophie McKenzie gelingt es sofort eine Spannung aufzubauen und sie kontinuierlich zu steigern bis sie sich dann im großen Finale entlädt. Ich flog von Seite zu Seite und ärgerte mich über jede Störung die das Weiterlesen verhinderte. Zwar hatte ich den Täter recht bald auf meiner Liste, aber ich war mir bis zur Auflösung nie ganz sicher, ob ich richtig liege.

Livy und ihre Kinder Zack und und Hannah sind wundervolle Charaktere. Bei Will wusste ich lange Zeit nicht, woran ich bei ihm bin. Aber alle Hauptpersonen waren gut ausgearbeitet und wurden mit ihren Stärken und Schwächen dargestellt. Besonders mit Hannah ist das der Autorin sehr gut gelungen. Oft dachte ich mir, dass das auch meine Tochter in der Pubertät hätte sein können, dass sie genauso reagiert hätte.

Die Geschichte war überraschend vielseitig mit Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte. Ich werde mir demnächst das andere Buch der Autorin zulegen und hoffe auf weitere Thriller von Sophie McKenzie. Ich vergebe für "Du musst mir vertrauen" 5 von 5 Byrons und eine Leseempfehlung an alle Thrillerfreunde. Das ist das perfekte Buch um es bei diesem Schmuddelwetter schön warm eingepackt auf der Couch zu lesen, dabei heißen Tee oder Kaffee zu trinken und ein paar Kekse oder Plätzchen zu knabbern. Ich bin jedenfalls begeistert.

© Beate Senft            

Montag, 15. Dezember 2014

Michael Dissieux - Die Legende von Arc´s Hill 2 Das Grab des Teufels [Beate]



James Feldman ist der Herausgeber der Zeitung Overmind, die sich mit übernatürlichen Phänomenen befasst. Er verlässt Frau und Sohn immer wieder um seltsame Geschehnisse zu recherchieren. Doch einmal läuft es ganz anders. Er meldet sich eine Woche lang nicht bei seiner Familie und dann kommt nur ein sehr emotionsloser und schnell hingeschmierter Brief. Als James endlich zurückkommt ist er nicht mehr der Selbe. Auch weigert er sich mit seinem Sohn Frank über seine Erlebnisse zu sprechen. Erst auf dem Sterbebett bittet James seinen Sohn nach Arc´s Hill zu fahren. Ein Mann namens Paxton würde ihm alles erzählen. Frank macht sich auf den Weg um herauszufinden, was seinem Vater damals widerfahren ist und kommt in das düstere Dorf, das menschenleer wirkt. Im Knights Head mietet er ein Zimmer und kommt mit dem Wirt ins Gespräch. Und er erfährt unglaubliches....

Nachdem ich den ersten Teil der Reihe: "Die schwarze Stadt" gelesen hatte, konnte ich es kaum erwarten, endlich den zweiten Teil in Händen zu halten. Das Cover hat Timo Kümmel wieder wundervoll gestaltet. Mittlerweile wisst ihr ja, dass ich ein riesen Fan seiner Arbeiten bin. Und auch der Inhalt lässt absolut keine Wünsche offen.

Frank trifft auf Rufus Paxton, den Sohn von Daniel, den Wirt und Besitzer des Knights Head, den wir aus Teil eins kennen und der erzählt ihm vom Besuch seines Vaters 20 Jahre zuvor. Wir lesen in Rückblenden, in einer Art Tagebuchstil, was damals passierte, während sich auch in der Gegenwart die Ereignisse zuspitzen.Schön fand ich auch, dass wir die Charaktere aus Teil wieder treffen und aus einer ganz anderen Sicht von ihren Erlebnissen erfahren. Darum sollten die Novellen auch unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.

Auch der 2. Teil ist wieder sehr düster und erinnert an die Geschichten von Lovecraft. Michael Dissieux hatte mich auch mit "Das Grab des Teufels" total gefesselt. Innerhalb weniger Stunden war das Buch gelesen und ich warte jetzt sehnsüchtig auf Teil 3. Zum Glück gibt es noch Autoren die ganz ohne Tonnen von Blut und Gedärm auskommen. Das ist eine wundervolle Abwechslung zu all dem Splatter, der zur Zeit verkauft wird.

Ich vergebe für diese tolle Novelle wieder 5 von 5 Byrons, den Favoritenstatus und eine absolute Leseempfehlung für alle, die auf altmodische Schauergeschichten stehen. Einziger Nachteil: Die Novellen gibt es im Moment nur als eBooks, aber ich habe läuten hören, dass eine Print-Gesamtausgabe geplant ist. Hoffentlich wird die auch so ein wundervolles Cover von Timo Kümmel bekommen, denn obwohl ich die eBooks habe, werde ich mir wohl doch noch das Print ins Regal stellen müssen.

1. Die schwarze Stadt
2. Das Grab des Teufels
3. Auferstehung

© Beate Senft                             

Samstag, 13. Dezember 2014

Charlie Ellis - Dog Selfies [Beate]



Das süße Buch "Dog Selfies" ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für alle Hundefreunde. Schon alleine der drollige Mops auf dem Cover hat es mir so richtig angetan, lebt doch bei uns auch einer dieser knuddeligen Gesellen. Die Bilder auf den 96 Seiten des Büchleins sind einfach wundervoll und ich hatte beim Anschauen ein Lächeln im Gesicht. 

Zu jedem Foto gibt es einen passenden Spruch und es gibt viele verschiedene Hunderassen zu bestaunen. Die Hunde werden in den verschiedensten Positionen mit unterschiedlicher Mimik gezeigt. Das bringt wirklich jeden zum Lächeln. Ich vergebe 5 von 5 Byrons und denke, dieses Büchlein sollte in keinem Hundehaushalt fehlen. 

© Beate Senft                                

Charlie Ellis - Cat Selfies [Beate]



An diesem kleinen Geschenkbüchlein kommt kein Katzenfreund vorbei. Auf 96 Seiten finden sich wundervolle, witzige und einzigartige Fotos verschiedener Katzen und dazu passende Sprüche. Mir hat das Büchlein gut gefallen, nur finde ich, dass leider nur sehr wenige Rassen gezeigt werden.

Es sind viele Hauskatzen und einige Perser zu finden, aber andere Rassen sind kaum vertreten. Trotzdem hat mir das betrachten der Bilder und das Lesen der Texte dazu viel Freude bereitet und ich vergebe 4 von 5 Byrons. "Cat Selfies" ist das perfekte Geschenk für alle, die Katzen lieben und / oder halten. 

© Beate Senft                   

Anthony Horowitz - Der Fall Moriarty [Beate]



Sherlock Holmes und sein größter Feind Professor Moriarty treffen bei den Reichenbachfällen in der Schweiz aufeinander. Scheinbar fanden beide bei diesem Treffen ihr Ende, auch wenn die Leiche von Holmes nie gefunden wurde. Die Polizei fischt einen Mann aus dem Wasser, den sie für Moriarty halten. Aber ist er es auch? Um sich Gewissheit zu verschaffen fährt Inspektor Athelney Jones in die Schweiz. Dort trifft er auf den Pinkerton-Detektiv Frederick Chase, der extra aus Amerika gekommen ist, weil er hinter
Clarence Devereux her ist und dieser ein Treffen mit Moriarty vereinbart hatte. Die beiden Männer beschließen gemeinsam zu ermitteln und fahren nach London, wo sie mit einer Reihe grausamer Morde konfrontiert werden. Wer steckt dahinter? Devereux? Moriarty oder seine Hintermänner? Oder vielleicht beide gemeinsam? 


Ich bin ein großer Fan von Sherlock Holmes und der erste Band von Anthony Horoitz "Das Geheimnis des weißen Bandes hatte mir sehr gut gefallen. Da war es ja klar, dass ich auch den Folgeband haben musste. Aber irgendwie sprang der Funke hier nicht über. Mir fehlte der Humor, die Schlagfertigkeit. Der Roman liest sich irgendwie sehr trocken, ohne größere Spannungsbögen und lässt mich etwas ratlos zurück.

Was ist es, das diesen Band so viel schlechter erscheinen lässt als der erste Fall? Ich kann es nicht sagen. Ich weiß nur, dass ich mich regelrecht zwingen musste, immer weiterzulesen. Klar, gab es auch gute Szenen und Seiten, die ich recht schnell las, aber im großen und ganzen fühlte ich mich gelangweilt. 

Dabei mag ich Inspektor Jones und Detektiv Chase, die beiden Männer, die so unterschiedlich sind und dennoch gut miteinander harmonieren. Sie waren mir zwar sympathisch, aber sie öffneten sich mir als Leser nicht und blieben einfach nur Figuren in einem Buch. Sie wurden nicht vor meinen Augen lebendig, so wie ich es aus anderen Büchern kenne. 

Der doch historisch angehauchte Schreibstil, die vielen überraschenden Wendungen und das unerwartete Ende versöhnten mich dann wieder ein wenig. Darum vergebe ich für "Der Fall Moriarty" 3 von 5 Byrons. Diese Buch muss man selbst lesen und sich eine eigene Meinung bilden. Ich denke, dass gerade Leser, die nicht alle Bücher von Arthur Conan Doyle verschlungen haben, begeistert von den Sherlock-Holmes-Romanen von Horowitz sein werden. Eingefleischten Fans wird wohl etwas fehlen. 

© Beate Senft                       


Freitag, 12. Dezember 2014

Sonja Rüther Hrsg. - Aus dunklen Federn [Beate]



So gerne ich Anthologien lese, so große Probleme habe ich auch damit, dafür eine Rezension zu schreiben.Wie wird man diesen so unterschiedlichen Geschichten gerecht? Wie soll man sie miteinander vergleichen, wo doch jeder Autor seinen ganz eigenen Stil hat? Aber wie immer, versuche ich einfach mein Bestes zu geben. 

Das Buch wurde von dem mir bis dahin völlig unbekannten Verlag Briefgestöber herausgegeben und als ich las wer alles eine Geschichte für diese Anthologie verfasst hat, musste ich einfach zugreifen, als ich es als Belegexemplar angeboten bekam. Und ich hatte mit meiner Vermutung, ein sehr gutes Buch zu bekommen, wieder absolut recht. 

In dem Buch sind folgende Autoren vertreten:
Thomas Finn, Lena Falkenhagen, Markus Heitz, Hanka Jobke, Boris Koch, Sonja Rüther und Vincent Voss. Einige davon kenne ich bereits, aber andere waren mir noch unbekannt und ich war entsprechend neugierig. Aber ich stelle euch die Geschichten einfach der Reihe nach vor:

Als Erstes kommt ein Vorwort von Sonja Rüther, der Herausgeberin. Ich finde es immer spannend zu lesen, was die Herausgeber zu den Anthologien zu sagen haben. Und auch hier erfährt der Leser wieder sehr interessanten Dinge. 

Danach kommt die sehr kurze Geschichte "Der Rummel" von Hanka Jobke. Zu ihr möchte ich nur sagen, dass sie mich mit einem beklemmenden Gefühl zurück ließ.

Anschließend kommt Boris Koch mit seiner Geschichte "Keine sieben Tage". Darin geht es um einen kleinen Jungen, der plötzlich einen seltsamen Gesang hört und darauf folgen unglaubliche Ereignisse.

Sonja Rüther schließt sich mit ihrer Geschichte "O Tannenbaum" an, die sicherlich nichts für schwache Mägen ist und die erzählt was passieren kann, wenn man sich den falschen Weihnachtsbaum ins Haus holt. Ich bin froh, dass wir wie jedes Jahr einen künstlichen Baum haben, schon wegen unserer vielen Tiere.

Markus Heitz überrascht den Leser mit seiner Story Exemplum in der wir auf den Bestatter Korff aus Oneiros treffen. Eine spannende Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. 

"Alles ganz normal" verspricht uns Lena Falkenhagen. Hier geht es um eine schwangere Frau, die sich nicht mit ihrem Schicksal abfinden kann. Also ganz ehrlich? Ich bin froh, dass ich nicht schwanger bin. 

Thomas Finns Geschichte "Bittere Wahrheit" ist einer meiner Favoriten. Sie erzählt von einem Mann, der von allen für einen Versager gehalten wird und sich bitterlich dafür rächt. 

Hanka Jobke erzählt uns in ihrer zweiten Story "Menschliches Versagen" in einer Berichterstattung, welche grausamen Dinge auf der Welt geschehen. Uiuiui, hoffentlich wird das nicht wahr. 

Dann kommt mein Nächster Favorit ""Farben des Frühlings" von Vincent Voss. Der Autor erzählt von einer Familie, die mitten in Rapsfeldern wohnt und Besuch von einem Mann bekommt, der aus seiner Vergangenheit und seinen Erfahrungen von dieser Gegend erzählt. Oha, die Geschichte hat es echt in sich. Ich liebe sie. 

Aber auch die 3 Bonusgeschichten können sich sehen lassen und alle 3 zählen zu meinen Favoriten:

Als erste Bonusgeschichte lesen wir "Destruenten" von Vicent Voss. Darin geht es um die geheimnissvollen Geschehnisse in einem U-Bahn-Tunnel. Das war genau nach meinem Geschmack.

Und auch "Fräulein Angstfrei" von Markus Heitz ´begeisterte mich total. Sie erzählt von Asa, die keine Angst, sondern nur Aufregung kennt. Durch einen Zufall gerät sie in eine ganz verrückte Geschichte. Einfach herrlich. 

Den Abschluss bildet Sonja Rüther mit ihrer Geschichte Walpurgia. Hier erfährt der Leser von der seltsamen Freundschaft einer Frau zu ihrer Spinne. Dazu möchte ich auch nichts weiter schreiben, um euch die Spannung nicht zu verderben.

Insgesamt wussten alle Geschichten zu begeistern und ich bin froh, wieder mal eine Anthologie gelesen zu haben, in der mich alle Geschichten fesseln konnten. Es gibt aber auch noch ein ganz besonderes Schmankerl, denn jeder Autor hat seine Titelseite selbst gestaltet. Da kamen die unterschiedlichsten Zeichnungen dabei heraus. Dadurch wirkt das Buch sehr hochwertig und ist etwas ganz besonderes. 

Ich vergebe für diese rundum gelungene Anthologie 5 von 5 Byrons und eine Leseempfehlung für alle Horrorfreunde. Sie ist wirklich etwas ganz besonderes und macht sich auch hervorragend unter dem Weihnachtsbaum. Falls ihr also noch ein Geschenk für einen Horror liebenden Büchersüchtigen sucht, seid ihr hier genau richtig.

© Beate Senft