Mittwoch, 8. Januar 2014

Zeitgenossen-Blogtour Tag 3



  Zeitgenossen-Blogtour | Tag 3:                      



Stationen der Blogtour:

Ich hatte vor einiger Zeit großes Glück an einer tollen Leserunde teilnehmen zu dürfen. Und zwar ging es  um das Buch von Hope Cavendish – „Zeitgnossen 1 Gemmas Verwandlung“. Es handelt sich hierbei nicht, wie man vielleicht denken könnte, um einen schnulzigen Vampirroman, sondern um eine eindrucksvolle historische Reise zu großen Momenten der Geschichte. Natürlich gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, die sich aber dezent im Hintergrund hält. Als ich von Hope zu dieser Blogtour eingeladen wurde dachte ich, das sei die perfekte Gelegenheit, euch zwei historische Begebenheiten, die Bestandteil des Buches sind, näherzubringen. 

Am Ende meines Beitrages wird es auch ein Gewinnspiel geben. Einfach den Text aufmerksam lesen  und die Frage beantworten. Am Ende der Blogtour warten tolle Preise auf euch.

Viel Spaß dabei.



Die große Pest von London 1665 - 1666
In London brach im Jahre 1665 die große Pest aus, die bis zum Jahre 1666 andauern sollte. In der Hauptstadt gab es ca. 70.000 Todesopfer. Insgesamt in England waren es ca. 100.000 Menschen, die der Pest zum Opfer vielen.  Man vermutet, dass die Yersinia-pestis-Bakterien mit einem niederländischen Schiff nach England eingeschleppt wurden, das mit Baumwolle aus Amsterdam kam. Denn die Pest war seit 1654 immer wieder in den Niederlanden aufgetreten. In den Hafengebieten traten die ersten Erkrankungen auf. 

Am Anfang dachte man noch, dass es nur die Armen treffen würde, die zusammengepfercht in schrecklichen Verhältnissen leben mussten. Einen Zusammenhang zwischen der Pest und der Verbreitung durch die Ratten sah man noch nicht. Als die Pest die City of London erreichte, reiste König Karl II mit seiner Familie und seinem Hofstaat nach Oxford. Dort wollte er bleiben, bis die Gefahr vorüber war. Viele wohlhabende Familien schlossen sich der Königsfamilie an und verließen London. Nur wenige Ärzte und Apotheker blieben um das Leid zu mildern. 


Jeder konnte als Pestarzt durch die Straßen ziehen. Viele hatten keine Ausbildung. Aber die Symptome waren nicht zu übersehen. Fieber, Übelkeit, Erbrechen, starke Schmerzen und die schwarzen Beulen waren typisch für diese schlimme Krankheit. Meistens starben die Betroffenen schon nach kürzester Zeit. Es wurde angeordnet Tag und Nacht Feuer brennen zu lassen und stark riechende Substanzen zu verbrennen um die Luft zu reinigen. Ansonsten wurde angeordnet Tabak zu rauchen. Selbst die kleinen Kinder sollten dies tun. Das sollte die Ausbreitung verhindern. Die Pestärzte trugen lange Mäntel und sogenannten Pestmasken. Das waren Schnabelmasken, in die im vorderen Teil, dem Schnabel, in Essig getränkte Schwämme gesteckt wurden. Das sollte den „Arzt“ vor einer Ansteckung schützen.
  



Der große Brand von London 02. – 05. September 1666
Wer weiß, wie lange die Pest noch gewütet hätte, wenn am 02. September 1666 nicht ein verheerendes Feuer ausgebrochen wäre, das bis zum 05. September wütete und große Teile Londons in Schutt und Asche legte. Bei dem Brand starben auch die Ratten mit ihren Flöhen, die verantwortlich für die Ausbreitung der Pest waren. 


Das Feuer brach am frühen Morgen des 02. September in einer Bäckerei in der Pudding Lane, nahe dem Themseufer aus. Die Gassen waren damals sehr schmal, die Häuser größtenteils aus Holz und die Dächer mit Reet gedeckt. Dadurch verbreitete sich das Feuer rasend schnell. Selbst die große St. Pauls Cathedral brannte vollkommen ab. 


Die Pest war bekämpft, aber nun wurden die Menschen obdachlos. Doch trotz des verheerenden Feuers gab es kaum Tote. Dafür wurden rund 13.200 Häuser, 400 Straßen und 87 Kirchen zerstört. Das Feuer konnte erst am 05. September durch die Sprengung ganzer Häuserblocks gelöscht werden. Dadurch wurde das Gesicht Londons für immer verändert. 


Ich bedanke mich ganz herzlich für euer Interesse und dass ihr heute meinen Blog besucht habt. Viel Glück beim Gewinnspiel und vergesst nicht, dass ihr die Fragen aller Tourstationen beantworten müsst.
Das Gewinnspiel läuft bis zum 31.01.14. Falls ihr also einmal einen Beitrag verpasst, ist das überhaupt kein Problem.
Emoticons für Kommentare:
:) :( ;) :D :-/ :x :P :-* =(( :-O X( :7 B-) #:-S :(( :)) =)) :-B :-c :)] ~X( :-h I-) =D7 @-) :-w 7:P 2):) :!! \m/ :-q :-bd ^#(^

Kommentare:

  1. Wow, eine wirklich informative, abwechslungsreiche und vor allem einfallsreiche Blogtour, das hat wirklich Spaß gemacht, danke!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank für dein positives Feedback. Ich freue mich sehr darüber. Viel Spaß noch bei den weiteren Stationen der Blogtour.

      LG Beate

      Löschen
  2. Huhu Beate und Betty :-)
    Jetzt weiß ich auch wieder, wo ich über das Buch gestolpert bin und wer Schuld dran trägt, dass es auf meinem Merkzettel steht: Beate natürlich *feix*
    Die Blogtour ist klasse. Und bei Euch mache ich gleich noch mal so gerne halt ;-)

    LG und :-*
    Sonja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hihi. Also bei dem tollen Buch nehme ich die Schuld gerne auf mich. Schön, dass du auch dabei ist. Ich drücke dir ganz fest die Daumen für das Gewinnspiel.

      LG Beate ♥

      Löschen
  3. Huhu Beate :)

    Die Zeitgenossen-Blogtour ist ja mal richtig klasse & dein heutiger Beitrag gefällt mir unwahrscheinlich gut. Sehr informativ & schön anschaulich mit dem historischen Hintergrundwissen - man bekommt tatsächlich Lust auf das tolle Buch! Ich bin jetzt schon gespannt auf den morgigen Beitrag :)

    Ganz liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Andrea. Ich bin froh, dass mein Beitrag so gut ankommt. Das Buch ist wirklich richtig toll. Ich freue mich auch schon auf den morgigen Beitrag. Ich habe ihn nämlich auch noch nicht gelesen.

      Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Spaß bei der Tour.

      LG Beate

      Löschen
  4. Eine tolle Blog-Tour. Sehr informativ und lehrreich.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank Susanne. Das freut mich sehr.

      Liebe Grüße
      Beate

      Löschen